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Gmelin trainiert vorerst in Uster

Nach Knatsch mit dem Verband

Gmelin trainiert vorerst in Uster

Kürzlich ist ein seit längerem schwelender Konflikt zwischen der Ustermerin Jeannine Gmelin und dem Schweizer Ruderverband offen ausgebrochen. Nun arbeiten die beiden Parteien an einer Lösung.

Redaktion
Züriost
Dienstag, 05. Februar 2019, 21:11 Uhr Nach Knatsch mit dem Verband
Jeannine Gmelin äusserst sich zur jüngsten Entwicklung derzeit nicht.
Archivfoto: Christian Merz

Monatelang ist die Kommunikation zwischen dem Schweizer Ruderverband und seinem Aushängeschild, Jeannine Gmelin, wegen unterschiedlicher Auffassungen in der Trainings-Philosophie gestört. Letzte Woche kommt es zum Knall: Der Verband stellt Frauentrainer Robin Dowell frei.

Jenen Mann also, der Gmelin 2017 zur Weltmeisterin im Skiff machte und den die Ustermerin als ihr wichtigstes Tool auf dem Weg zu den Olympischen Spielen 2020 bezeichnet.

Dowells Freistellung stösst Gmelin so sehr vor den Kopf, dass sie sich an die Medien wendet. Es ist ein Hilferuf. «Mein Vertrauen in den Verband ist weg», sagt sie und schliesst in der ersten Enttäuschung nicht einmal einen Rücktritt aus.

Es wird miteinander geredet

Und jetzt? Wie sieht die Situation ein paar Tage später aus?

Klar ist nur so viel: Die Parteien haben den Dialog auf der Suche nach einer Lösung wieder aufgenommen. «Und wir werden diesen weiterführen», meldet eine Vertrauensperson der Ustermerin.

Zudem haben Gmelin und der Verband festgelegt, dass die Kaderathletin statt am nationalen Ruderzentrum in Sarnen vorerst beim Ruderclub Uster trainiert. Gmelin selber will sich derzeit nicht zur Entwicklung äussern. (ome)

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