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Der ESC am Bachtel hat ein heisses Eisen im Feuer

Eisstocksport-SM in Wetzikon

Der ESC am Bachtel hat ein heisses Eisen im Feuer

Von Donnerstag bis Sonntag findet in Wetzikon erneut die Schweizer Meisterschaft im Eisstocksport statt. Für den ESC am Bachtel ist es gleichzeitig eine Dernière. Doch OK-Präsident Beat Schaufelberger hat bereits neue Pläne.

David
Schweizer
Mittwoch, 16. Januar 2019, 20:30 Uhr Eisstocksport-SM in Wetzikon
Beat Schaufelberger amtet bereits zum dritten Mal als OK-Präsident der Schweizer Meisterschaften.
Archivfoto: Robert Pfiffner/PD

Beat Schaufelberger, Sie veranstalten mit dem ESC am Bachtel bereits zum dritten Mal in Folge die Schweizer Meisterschaften im Eisstocksport. ­Weshalb gleich so oft?
Beat Schaufelberger: Der ESC am Bachtel ist der einzige verbliebene Eisstockklub aus dem Oberland – von einstmals fünf Orts­vereinen. Mit der Organisation der SM wollten wir auf unsere Randsportart aufmerksam machen. Sprich, ihn näher an die Bevölkerung bringen, da wir doch Mühe haben, neue Leute zu finden. Mit einer Schweizer Meisterschaft hat man dann viel Aufwand, und nachher ist doch wieder tote Hose. So aber steht nach der ersten ­Austragung das Grundgerüst, und man hat dann die Möglichkeit, gewisse Dinge zu verbessern.

Und haben Sie etwas verändert?
Ja, wir haben den Ablauf optimiert. Mittlerweile sind die Finals des Zielwettbewerbe der Männer und Frauen mit den besten Schützen sowie die Finalspiele der A-Liga alle am Samstagnachmittag. Dadurch erhoffen wir, dass doch einige Zuschauer mehr den Weg in die Wetziker Eishalle finden.

Was waren Ihre bisherigen ­Höhepunkte als OK-Präsident?
Sicher die Medaillen mit dem ESC am Bachtel. Dann die Berichterstattung. So hat beispielsweise ein Regionalfernsehen einen Beitrag über den Anlass gemacht. Stolz macht mich zudem die gute Zusammenarbeit im OK und mit den Gemeinden Dürnten und Hinwil.

Was darf man aus sportlicher Sicht an den SM nicht verpassen?
Am Samstag die Finalspiele mit den vier besten A-Liga-Teams. Diese sind sehr zuschauerfreundlich, da nur noch auf zwei Bahnen gespielt wird. So kann man sich voll auf die Mannschaften konzentrieren. In der Vorrunde spielen wir nämlich auf 14 Bahnen. Da ist es für einen Laien nicht einfach, die Übersicht zu behalten.

«Unser Ziel ist die Qualifikation für die Finals und damit ein Platz unter den besten vier.»

Beat Schaufelberger, OK-Präsident

Kommen wir zum ESC am Bachtel. Zu was ist er fähig?
Wir haben uns gut an der Spitze etabliert. Mittlerweile spielen gleich zwei Teams in der A-Liga. Des Weiteren haben wir eine Mannschaft in der B-Liga. Unser Ziel ist die Qualifikation für die Finals und damit ein Platz unter den besten vier.

Und in den Einzelbewerben?
Da haben wir mit Martin Caspar ein heisses Eisen im Feuer. Er holte an den letzten WM in Österreich sogar Bronze im Zielwett­bewerb. Gute Chancen in die vorderen Ränge zu kommen, hat aber auch Armin Wyss. Und unser Präsident Ueli Mumenthaler ist immer für eine Überraschung gut.

Die anstehende SM ist für den ESC am Bachtel auch die vorläufig letzte als Organisator. Gehen Sie es nachher ruhiger an oder haben sie neue Pläne?
Wir organisieren weiterhin den internationalen Bachtel-Cup. Das nächste Mal bereits im März. Und ich habe ein neues Ziel, die Weltmeisterschaft im Jahr 2022 nach Wetzikon zu bringen.

Zeitplan, Schweizer Meisterschaften in Wetzikon

Donnerstag, 17. Januar 2019
12 bis 18 Uhr: Männer A-Liga (Vorrunde)
12 bis 18.30 Uhr: Frauen-Duo (Vorrunde)

Freitag, 18. Januar 2019
8 bis 12.30 Uhr: Männer A-Liga (Meisterrunde, Abstiegsrunde), Frauen-Duo (Rückrunde)
13.30 bis 15.30 Uhr: Mannschaftseinzel Männer/Frauen

Samstag, 19. Januar 2019
7 bis 11.30 Uhr: Zielwettbewerb Einzel, Männer, Frauen, Jugend/Junioren
12.30 bis 13.30 Uhr: Final Zielwettbewerb, Einzel Männer
13.30 bis 14.30 Uhr: Final Zielwettbewerb, Einzel Frauen
15 bis 17 Uhr: Finalspiele A-Liga

Sonntag, 20. Januar 2019
7.30 bis 11.30 Uhr: B-Liga
13.45 bis 15.15 Uhr: Finalspiele und Platzierungsspiele

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