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Peter erlebt Weltcup-Feuertaufe

Fischenthaler Skispringer in der Weltelite

Peter erlebt Weltcup-Feuertaufe

Im italienischen Predazzo feierte der 17-jährige Dominik Peter letztes Wochenende seinen Weltcup-Einstand. Der Fischenthaler schaffte es dabei zweimal unter die besten 50 Springer.

Redaktion
Züriost
Montag, 14. Januar 2019, 17:23 Uhr Fischenthaler Skispringer in der Weltelite
JUN
Der Fischenthaler Dominik Peter bei einem Sprung auf der Lötschberg-Schanze in Kandersteg.
SC am Bachtel

Überraschender Weltcup-Einstand für Dominik Peter. Geplant war eigentlich für den Fischenthaler die Teilnahme an einem Junioren-Wettkampf in Klingenthal, dieser wurde aber aufgrund des starken Schneefalls abgesagt.

Kurzfristig angereist

Dann ging alles schnell. Das Weltcup-Team war nur mit Killian Peier und Simon Ammann nach Predazzo angereist. Vier Plätze stehen dem Schweizer Team normalerweise zur Verfügung. Peter durfte darum kurzfristig einen der freien Plätze übernehmen.

Um auch am regulären Wettkampf mit den besten 50 Springern teilnehmen zu können, musste der Athlet vom SC am Bachtel noch eine Hürde überstehen – die Qualifikation. Mit 110,5 Meter und dem 48. Rang gelang Peter dies.

Beim Wettkampf lief es nach einem starken Probesprung auf 115 Meter bei seinem ersten Wertungssprung zwar nicht ganz nach Wunsch, aber mit 109 Metern und dem 45. Rang darf er zufrieden sein. Gleich vor Peter – mit 17 Jahren der jüngste Starter – klassierte sich übrigens mit dem 46-jährigen Japaner Noriaki Kasai der mit Abstand älteste Athlet im Feld.

Auch am Sonntag schaffte es Peter in die Top 50, mit 113 Metern und dem 47. Rang war es für ihn ein insgesamt gelungenes Weltcup-Debüt.

Ein Stück Klubgeschichte

Dominik Peter schreibt mit ­seinem ersten Weltcup-Einsatz auch ein Stück Klubgeschichte: Er ist der erste Spezialspringer in der 84-jährigen Geschichte des SC am Bachtel, der an einem Einzelwettkampf des Weltcups teilnehmen konnte.

Nach seinem Einstand geht es für Peter gleich mit dem nächsten Saisonhighlight weiter: Die Junioren-WM in Lahti steht auf dem Programm. Peter wird dort zusammen mit seinem Klubkollegen Lars Kindlimann vom 21. bis 28. Januar das Schweizer Team vertreten. Neben guten Einzelplatzierungen erhofft man sich aus Schweizer Sicht auch beim Teamwettkampf wieder einmal den Vorstoss in die Top 6. Letztmals gelang dies 2012. (nba)

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