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Uster stellt sich zu wenig clever an

3:5-Niederlage gegen Winterthur

Uster stellt sich zu wenig clever an

Der UHC Uster unterliegt in der NLA beim HC Rychenberg 3:5. Ein mässiger Auftritt reichte nicht, um den Winterthurer Rivalen zu bezwingen.

Redaktion
Züriost
Sonntag, 18. November 2018, 17:05 Uhr 3:5-Niederlage gegen Winterthur
Florian Bolliger (rechts) kassierte mit dem UHC Uster in Winterthur eine ärgerliche Niederlage.
Archivfoto: Robert Piffner

«Das erste Drittel machte den Unterschied» sagte Joel Kanebjörk hinterher. Der immer noch verletzte Schwede sprach von Details, welche bei der 3:5-Niederlage des UHC Uster beim HC Rychenberg Winterthur für das Heimteam entschieden hatten.

Florian Bolliger stimmte ihm zu: «Wir haben uns nicht clever angestellt – besonders im ersten Drittel», sagte der grossgewachsene Verteidiger.

Doch alles mit dem schwachen Auftritt während den ersten 20 Minuten zu begründen, wäre zu kurz gegriffen. Auch in der  restlichen Spielzeit passte zu vieles an diesem Abend einfach nicht zusammen.

Zu passiv, zu fahrig

Die Ustermer agierten zu Beginn über weite Strecken passiv und überliessen den Platzherren viel Raum, was diese dankbar annahmen und so immer wieder zu gefährlichen Abschlüssen kamen. Lukas Grunder schloss eine schnelle Aktion ab und eröffnete das Skore (9.).

Die Gäste hingegen blieben ungenau, spielten fahrig und fanden einfach nicht ins Spiel. Sinnbildlich war der zweite Gegentreffer. Torhüter David Holenstein, sonst der sichere Rückhalt schlechthin, musste einen haltbaren Schuss zum 0:2 passieren lassen.

«Das erste Drittel machte den Unterschied.»
Uster-Stürmer Joel Kanebjörk

Die Winterthurer hatten auch im zweiten Durchgang das Heft vorerst in der Hand. Keeper Holenstein war es zu verdanken, dass Uster nicht weiter ins Hintertreffen gerieten.

Allerdings konnten die Gäste nun auch einige Akzente setzen und glichen dank Toren von Nicolas Heierli  und Simon Suter (39.) zum 2:2 aus.

Genickschlag kurz vor Schluss

Zu Beginn des letzten Drittels wussten die Gäste zu gefallen, spielten sie doch druckvoll und suchten den Führungstreffer. Dass dieser gar in Unterzahl durch Kaapo Savinainen (44.) gelang, spricht für die Moral in dieser Phase. Drei Minuten später aber glich Winterthur aus.

Dabei blieb es bis dreieinhalb Minuten vor Spielende, dann geriet Uster nach einem Gemenge um den Torraum herum 3:4 ins  Hintertreffen. Uster, durch eine Strafe von Timon Stäubli zurückgebunden, konnte nicht mehr reagieren und kassierte gar noch das fünfte Gegentor. (ucu)

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