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Der Final in den Ruinen

OL-Grand-Slam in Pfäffikon

Der Final in den Ruinen

Die Saison endete in Pfäffikon mit einem packenden Final um den Grand-Slam. Matthias Kyburz und Judith Wyder siegten.

Redaktion
Züriost
Dienstag, 13. November 2018, 15:57 Uhr OL-Grand-Slam in Pfäffikon
OL in den Ruinen: Paula Gross sucht sich den Weg durch das Mauergewirr.
PD

Für den Grand-Slam-Final der Orientierungsläufer in Pfäffikon hatte sich über die vier im Verlauf der Saison ausgetragenen Schweizer Meisterschaften die besten sechs Eliteläufer und die besten drei Junioren qualifiziert. Zuerst mussten sich die Selektionierten auf der römischen Ruine Irgenhausen im zum Teil durch Absperrbänder noch komplizierter gemachten Mauergewirr bewähren.

Florian Howald fühlte sich bei diesen Mini-OL besonders wohl und lief je besser, je schwieriger die Aufgaben wurden. Das trug ihm eine respektable Bonifikation für den Finallauf ein. Diesen dominierte er vorerst klar ehe Matthias Kyburz ins Rollen kam. Howald: «Am Schluss fehlte mir das Durchstehvermögen.» Der Techniker konnte seine Stärken im Finish gegenüber der Tempofestigkeit seines Rivalen nicht mehr ausspielen.

Wyder dominierte

Bei den Frauen fiel der Favoritin Judith Wyder das Siegen leichter. Sie gewann jeden der vier Läufe. Die vielfache Junioren-Weltmeisterin Simona Aebersold wurde im entscheidenden Lauf allerdings erst zurückgeworfen, als sie nach Rennhälfte vor einem der Kartenwechsel kurz die Übersicht verlor. Sie bewies dennoch erneut, dass sie bereit ist die Nachfolge Wyders anzutreten.

Das Ziel des Finals befand sich vor dem Pfäffiker Chesselhuus, wo sich rund 350 Orientierungsläufer einfanden, um am Abend eine in allen drei Sparten ungewöhnlich erfolgreich verlaufene Saison zu feiern. Standing Ovations durften dabei die vom OL-Elite-Sport zurückgetretenen Fabian Hertner und Judith Wyder für ihre erfolgreichen Karrieren entgegen nehmen. (mer)

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