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Ein Spiel das nicht verloren werden darf

Bittere Niederlage für Pfannenstiel

Ein Spiel das nicht verloren werden darf

Der UHC Pfannenstiel verliert im NLB-Strichkampf gegen den UHC Sarganserland mit 1:2. Die Niederlage schmerzt umso mehr, da das Heimteam gefühlte 80 Prozent Ballbesitz hatte.

Redaktion
Züriost
Sonntag, 11. November 2018, 22:13 Uhr Bittere Niederlage für Pfannenstiel
Erneut keine Punkte: Pfannenstiel (in weiss) unterlag Sarganserland 1:2.
zvg

Der UHC Pfannenstiel startete im Vergleich zum Spiel am Vorabend im Tessin nur noch mit 2 Linien. Der Start verlief gut und Pfannenstiel spielte geduldig und äusserst konzentriert.

So kam Sarganserland erstmals in der dritten Spielminute in Ballbesitz. In der Folge sollte sich am Spielstil nicht viel ändern.

Pfannenstiel konzentrierte das Spiel, während die Sarganser Gäste in der Defensive äussert kompakt standen und konsequent arbeiteten.

Mit ihren Gegenstössen hatten sie anfänglich aber die besseren Chancen als Pfannenstiel, so dass sich Weber im Pfanni-Gehäuse auszeichnen konnte.

Im Verlauf des Spiels kam aber auch das Heimteam zu immer besseren Chancen, doch auch Torhüter Mattle tat es seinem Gegenüber gleich und spielte an diesem Sonntagnachmittag souverän. So endete das erste Drittel torlos 0:0.

Pfannenstiel wollte seinen geduldigen Spielstil auch in Drittel 2 beibehalten und dies gelang gut.

Erfolgreich im Powerplay

In der 24. Minute erhielten die Gastgeber die Möglichkeit im Powerplay aufzulaufen und bereits nach 28 Sekunden zappelte der Ball das erste Mal im Sarganser Gehäuse. Luchsinger spielte in den Slot zu Scharfenberger, der den Ball unhaltbar für Mattle zum umjubelten 1:0 ablenkte.

In der Folge änderte sich am Spiel nur wenig. Sarganserland lauerte weiterhin aus einer soliden Defensive heraus auf Konter und Pfannenstiel tat sich schwer zu wirklichen Grosschancen zu kommen.

Waren die Chancen da scheiterten die Zürcher zu oft am eigenen Unvermögen und das sollte in der 37. Minute erstmals bestraft werden.

Der Sarganserländer Torjäger trifft

Ein Konter schloss Sarganserland durch Good, seines Zeichens der zweitbesten Skorer der Nationalliga B, eiskalt zum 1:1-Ausgleich ab.

Nur 134 Sekunden später lief Pfannenstiel erneut in einen Konter und wieder war es Good, der die Ostschweizer entgegen dem Spielverlauf mit 1:2 in Führung schoss.

Die Einheimischen konnten bis zur Pause nicht mehr reagieren und sahen sich so vor dem letzten Drittel mit einem 1:2-Rückstand konfrontiert. Dieses eine Tor aufzuholen war nun das Ziel der Zürcher, leider sollte dies nicht gelingen.

Pfannenstiel verpasste es auch im letzten Drittel aus seinen Chancen etwas Zählbares herauszuholen und verlieren dieses wichtige Spiel mit 1:2. Vorgeworfen kann dem Team einzig, dass es zu ineffizient und zu wenig kaltblütig war.

«Es war fast wie ein normales Einlaufen: Hier kommt Köniz, da kommt Uster»

Tim Bartenstein, UHC Pfannenstiel

Das sah auch Stürmer Bartenstein so: «Positiv ist sicherlich, dass wir uns im Vergleich zum Vorabend steigern konnten. Negativ ist halt einmal mehr unsere Chancenauswertung. Wir haben immer daran geglaubt unserem sensationellen Publikum endlich einen Heimsieg zu schenken, aber es sollte nicht sein.».

In die gleiche Richtung geht der Kommentar von Verteidiger Weber: «Wenn man wir das ganze Spiel betrachten, hätten wir gewinnen sollen, leider machten wir aber unsere Chancen nicht. Es wäre ein wichtiger Sieg gewesen, wenn man die Tabelle betrachtet. Um doch noch auf einen Playoff-Platz zu kommen, müssen wir hart kämpfen. Aber ich bin immer noch zuversichtlich, dass wir den 8-Punkte Rückstand aufholen können.» (cma)

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