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Oberländer Freudentränen

Silber und Bronze an der SM in Winterthur

Oberländer Freudentränen

An der SM Mannschaften in Winterthur gewann Zürich im Geräteturnen mit Jeanine Wüest (TV Bauma) in der Königsklasse K7 Silber. Die Grüninger Nicole Mattli und Dominik Dobmann holten derweil in der Kategorie Sie+Er Bronze.

Redaktion
Züriost
Montag, 29. Oktober 2018, 16:37 Uhr Silber und Bronze an der SM in Winterthur

Die letzten Freudetränen wegwischend stehen die fünf Turnerinnen des K7 auf dem Podest. Soeben haben sie erfahren, dass sie Silber gewonnen haben.

Noch können sie es kaum fassen. Letztes Mal auf dem Podest stand das K7-Team Zürich 2016 als Dritte. Der Schlüssel zum Erfolg sehen die Mitglieder im Teamzusammenhalt.

Geräteturnen ist ja eigentlich ein Einzelsport, einmal im Jahr messen sich die Turnerinnen als Team. Nach dem gemeinsamen Trainingsweekend begannen sie von der Medaille zu träumen.

Wüest legt den Grundstein

Im K7 begann Zürich an der SM Mannschaften in Winterthur an den Schaukelringen. Startturnerin Jeanine Wüest vom TV Bauma fand das richtige Timing und den Rhythmus, sodass sie mit jedem Element an Höhe gewann. Mit einer 9,45 legte sie den Grundstein für den späteren Erfolg.

«Ich liebe dieses Gerät, es ist wie fliegen und schweben und trotzdem musst du deinen Körper kontrollieren können», schwärmte Wüest.

«Wir hätten es drauf»

Nach sechs Medaillen in Serie verpasste hingegen das Team K Damen (Ü22) mit Nicole Mattli das Podest um fünf Hundertstel und wurde vierte. «Es ist schon bitter, vor allem weil wir es draufhätten», so die Grüningerin.

Dafür freute sie sich umso mehr über Bronze im Sie+Er turnen. Nach Gold 2014, Silber 2015 und 2016 und dem fünften Rang 2017 durften Mattli und Dominik Dobmann als Dritte wieder aufs Podest steigen.

Im K5 ging für Zürich ein sehr junges Team an den Start. Die SM-Neulinge mit den Schwestern Mia und Lea Hodel (beide TV Effretikon) klassierten sich auf Rang 7 in den Auszeichnungen. Mit elf Jahren war Lea Hodel zudem die jüngste aller 400 Turnerinnen. Dafür bekam sie viel Lob von ihrem grossen Vorbild Mattli, die ebenfalls mit elf ihre erste SM turnte. (Renate Ried)

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