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Die Grafik zeigt das Titelbild vom Hausratgebertipp.

Der HEV Winterthur gibt Tipps zum Erbvorzug von Eigentum an den Nachwuchs. Grafik: Multimedia

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Erbvorbezug bei Liegenschaften

Nachdem die Kinder ausgezogen sind, überlegen sich viele Eltern, ihnen ihr Haus als Erbvorzug weiterzugeben. Der Hauseigentümerverband Region Winterthur erklärt, worauf man dabei achten muss.

Der HEV Winterthur gibt Tipps zum Erbvorzug von Eigentum an den Nachwuchs. Grafik: Multimedia

Veröffentlicht am: 03.10.2023 – 23.01 Uhr

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Hauseigentümerverband Region Winterthur

Wenn die Kinder aus dem Einfamilienhaus ausgeflogen sind, wird das Haus oft zu gross oder der Garten zu anstrengend. Viele Hauseigentümer überlegen sich dann, ob das Haus verkauft oder als Erbvorbezug an eines der Kinder weitergegeben werden soll. Wenn man das Haus einem Kind übergibt, sollten folgende Punkte beachtet werden, um Probleme zu vermeiden.

Wert der Liegenschaft

Damit keines der Kinder benachteiligt wird, sollte der korrekte Liegenschaftswert ermittelt werden. Dazu eignet sich am besten eine klassische Verkehrswertschätzung. Diese ermittelt den aktuellen Liegenschaftswert, welcher auch bei einem normalen Verkauf bezahlt würde. Die Verkehrswertschätzung sollte von einer unabhängigen und anerkannten Institution erstellt werden, so können Diskussionen und Streitigkeiten unter allen Beteiligten vermieden werden.

Ausgleichspflicht beim Erbfall

Das Erbrecht sieht vor, dass Erbvorbezüge beim Erbfall ausgeglichen werden müssen. Diese Ausgleichspflicht kann bei Liegenschaften einschneidende Folgen haben. Auf die Ausgleichspflicht kann verzichtet werden, wenn dies beim Erbvorbezug schriftlich festgehalten wird. Dies kann im Vertrag auf Eigentumsübertragung beim Notariat erfolgen. Will man vermeiden, dass mit dem Erbvorbezug später Pflichteile verletzt werden, muss dies in einem Erbvertrag geregelt werden.

Latente Grundstückgewinnsteuer

Wird eine Liegenschaft an ein Kind übertragen, muss keine Grundstückgewinnsteuer bezahlt werden, das Kind übernimmt jedoch die latente Steuer. Wird die Liegenschaft später verkauft, muss auch der Gewinn vor der Übertragung bezahlt werden. Deswegen sollte die latente Grundstückgewinnsteuer beim Erbvorbezug zu einem angemessenen Teil eingerechnet werden.

Mit einem Erbvorbezug wollen die Eltern ihren Kindern etwas Gutes tun. Häufig ermöglicht dieser auch erst die Erfüllung vom Traum der eigenen vier Wände. Um Diskussionen und Streitigkeiten zu vermeiden, kann das Haus auch an einen Dritten verkauft werden und jedes Kind erhält einen Bargeldbetrag als Erbvorbezug. Der Erbvorbezug kann dann als Eigenmittel für die neue Liegenschaft eingesetzt werden.

Weitere Ratgeber für Hauseigentümer und Stockwerkeigentümer finden Sie auf www.hev-ratgeber.ch

Das Foto zeigt Ralph Bauert, Geschäftsführer des Hauseigentümerverbands Region Winterthur.
Ralph Bauert, Geschäftsführer des Hauseigentümerverbands Region Winterthur. Foto: HEV Winterthur

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