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Schweizer Flughäfen führen Sprengstoff-Kontrollen ein

Die EU verlangt von allen Flughäfen, dass Passagiere und Handgepäck auf Sprengstoff überprüft werden. Von der neuen Regelung ist auch der Flughafen Zürich betroffen.

Mittwoch, 26. August 2015, 10:35 Uhr

Wer an einem Schweizer Flughafen abfliegt, kann ab dem 1. September 2015 auf Sprengstoff untersucht werden. Die EU verlangt ab diesem Datum an allen Flughäfen in der EU und in der Schweiz Stichprobenkontrollen an Passagieren und Handgepäck. Am Flughafen Zürich werden für diese Kontrollen Proben von Händen und Taillen-Bereich genommen und mit einem Detektionsgerät auf Sprengstoffrückstände untersucht.

Die Auswertung erfolgt innert weniger Sekunden und mit Hilfe einer chemischen Analyse. Wie der Flughafen Zürich am Mittwoch in einer Mitteilung schreibt, sind die Kontrollen gesundheitlich unbedenklich. Es werde keine Radioaktivität eingesetzt.

Auch an den Flughäfen Bern, Basel und Genf werden die Sprengstoffkontrollen auf den 1. September eingeführt. Das Sicherheitspersonal kann die Passagiere weiterhin auch manuell absuchen. Auch die Regeln für den Transport von Flüssigkeiten und gefährlichen Gegenständen bleiben unverändert.

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