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Eine Haltestelle.

Rund drei Viertel der Haltestellen sind gemäss Stadtrat behindertengerecht ausgebaut worden. n. Foto: Thomas Bacher

Trotz Verzögerung

Kein Kostenerlass für unzugängliche Haltestellen in Dübendorf

Das Dübendorfer Parlament hält wenig von einem Gratis-Abo für Menschen mit Behinderung. Auch Tempo 30 an der Hermikonstrasse und eine Befreiung von den Serafe-Gebühren für Sozialhilfeempfänger bleiben chancenlos.

Rund drei Viertel der Haltestellen sind gemäss Stadtrat behindertengerecht ausgebaut worden. n. Foto: Thomas Bacher

Veröffentlicht am: 11.03.2024 – 21.26 Uhr

An seiner Jubiläumssitzung debattierte das Dübendorfer Parlament ausgiebig über das Postulat von Leandra Columberg (SP) und fünf Mitunterzeichnenden zur Einhaltung des Behindertengleichstellungsgesetzes für den ÖV. Seit 20 Jahren sei das Behindertengleichstellungsgesetz in Kraft, sagte Columberg am Montagabend. «Es ist eine Schande, dass zahlreiche Haltestellen immer noch nicht barrierefrei zugänglich sind.» Sie forderte, dass Menschen mit Behinderungen so lange kein Geld für die Benutzung des ÖV ausgeben sollen, bis dies umgesetzt ist.

Dagegen stellte sich Tiefbauvorstand Adrian Ineichen (FDP). Er entgegnete, dass rund ein Drittel der Haltestellen in die Zuständigkeit des Kantons fallen würden. Somit müsste die Stadt die Kosten für die Abos so lange übernehmen, bis der Kanton die baulichen Anpassungen vorgenommen hätte. Ineichen beantragte, das Postulat abzulehnen. Letztlich folgte eine deutliche Mehrheit dem Stadtrat – das Postulat wird nicht überwiesen.

Tempo 30 fehlt Unterstützung

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