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Streitgespräch zwischen René Gubler, Gemeindepräsident, und Ueli Laib, Primarschulpräsident.

Gemeindepräsident René Gubler (hinten links) im Streitgespräch mit Primarschulpräsident Ueli Laib (hinten rechts), das von Annabarbara Gysel (links) und Bettina Schnider (rechts) geführt wird. Foto: André Gutzwiller

Präsidenten im Streitgespräch

Was ist besser für Turbenthal: Einheitsgemeinde oder Kreisschule?

Der Gemeindepräsident will eine Einheitsgemeinde, der Primarschulpräsident eine grössere Schulgemeinde. So begründen René Gubler und Ueli Laib ihre Positionen.

Gemeindepräsident René Gubler (hinten links) im Streitgespräch mit Primarschulpräsident Ueli Laib (hinten rechts), das von Annabarbara Gysel (links) und Bettina Schnider (rechts) geführt wird. Foto: André Gutzwiller

Veröffentlicht am: 19.02.2024 – 16.49 Uhr

Darum geht es am 3. März

Anfang März stellt Turbenthal die Weichen für die Zukunft. Die Politische Gemeinde will von der Bevölkerung wissen, ob sie die Einführung einer Einheitsgemeinde weiterverfolgen soll. Diese würde eine Integration der Schulen in die Politische Gemeinde bedeuten.

Eigentlich hätte die Grundsatzabstimmung bereits im vergangenen November stattfinden sollen, musste dann aber kurzfristig verschoben werden. Denn die Primarschulpflege hat im September ihren eigenen Vorschlag eingebracht. Sie will mit den Wilemer Schulgemeinden Verhandlungen aufnehmen, um eine Kreisschule Mittleres Tösstal zu schaffen.

Die zwei Vorlagen sind voneinander unabhängig. Die Stimmbürger können beide annehmen oder ablehnen oder sich für eine davon entscheiden.

Im Streitgespräch legen Gemeindepräsident René Gubler (FDP) und Primarschulpräsident Ueli Laib (parteilos) ihre Positionen dar.

Herr Gubler, warum ist jetzt der Zeitpunkt, dass es eine Einheitsgemeinde braucht? Was muss sich verändern?

René Gubler: Das Thema ist nicht Veränderung. Seit mindestens acht Jahren ist die Einheitsgemeinde ein Legislaturziel. Unter meinem Vorgänger Georg Brunner haben wir es nicht vollzogen, weil wir im Gespräch waren mit der Gemeinde Wila, die vor zwei Jahren über eine mögliche Fusion abgestimmt hat. Wir wollen transparent sein gegenüber den Stimmbürgern und das Thema jetzt weiterverfolgen und prüfen. Es geht dabei nicht darum, ein pfannenfertiges Produkt auf den Tisch zu legen, für das wir jetzt schon viel Geld investieren. Wir wollen zuerst herausfinden, ob uns der Stimmbürger überhaupt den Auftrag gibt. Falls der Souverän Nein sagen würde, wäre für uns als Gemeinderat dieses Legislaturziel nicht mehr relevant.

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