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Stadthaus Illnau-Effretikon

Das Stadtparlament in Illnau-Effretikon erhöht den Steuerfuss noch nicht. Foto: Till Burgherr

Budgetdebatte

Dank dem «süssen Gift» kommt Illnau-Effretikon um Steuererhöhung herum

Die Stadt Illnau-Effretikon rechnet für das kommende Jahr mit Grundstückgewinnsteuern von 10 Millionen Franken. Weil es sich dabei um einmalige Einnahmen handelt, spricht man vom «süssen Gift». Doch dieses kommt gerade recht.

Das Stadtparlament in Illnau-Effretikon erhöht den Steuerfuss noch nicht. Foto: Till Burgherr

Veröffentlicht am: 15.12.2023 – 15.23 Uhr

Aussergewöhnlich viele Immobilien wechseln offenbar derzeit in Illnau-Effretikon die Hand. «Wir rechnen mit deutlich mehr Grundstückgewinnsteuern als im laufenden Jahr», erklärte Stadtrat Philipp Wespi (FDP) eingangs der Budgetdebatte am Donnerstagabend. «Wir gehen davon aus, dass wir 10 Millionen Franken aus diesen Steuern einnehmen werden.»

Steigende Ausgaben

Der Stadtrat des Ressorts Finanzen warnte aber gleichzeitig vor der toxischen Wirkung des sprudelnden Gelds aus den Grundstückgewinnsteuern. «Es ist das süsse Gift – diese Einnahmen kommen nur einmalig», so Wespi. Und er warnte vor dunklen Wolken, die aufziehen am Horizont. «Wir haben ein hohes Kostenwachstum speziell im Ressort Bildung.» Es brauche mehr Geld für die Sonderbeschulung, dazu kämen höhere Lohnkosten. Auch die Teuerung schlage zu Buche. Zusätzlich stünden viele Investitionen an, die zu einem grösseren Schuldenberg führen würden. Trotz steigenden Ausgaben will der Stadtrat aber noch nichts von einer Erhöhung des Steuerfusses wissen.

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