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Ein altes Haus steht in einem Dorf.

Das Haus an der Usterstrasse 23 darf weiterhin nicht für einen grösseren Dorfplatz abgebrochen werden. Foto: Seraina Boner

Dorfplatz in Illnau

Urteil gegen Abriss von Landihaus spaltet Parteien

Nachdem das Verwaltungsgericht entschieden hat, dass das Landihaus nicht abgerissen werden darf, fordern Politiker den Weiterzug des Urteils.

Das Haus an der Usterstrasse 23 darf weiterhin nicht für einen grösseren Dorfplatz abgebrochen werden. Foto: Seraina Boner

Veröffentlicht am: 13.12.2023 – 16.45 Uhr

Die Vorgeschichte

2020 hatten die Stimmberechtigten in Illnau-Effretikon die Initiative für einen grösseren Dorfplatz in Illnau angenommen. Diese sah den Abbruch von zwei Häusern vor, darunter das Landihaus. Dieses ist aber potenziell schutzwürdig. Der Stadtrat beschloss im September 2022 die Entlassung aus dem Inventar und machte das überwiegende öffentliche Interesse an einem möglichst grossen Dorfplatz in Illnau geltend.

Dagegen rekurrierte der Heimatschutz. Das Baurekursgericht gab dem Verein im März 2023 recht und hob die Inventarentlassung wieder auf. Der Stadtrat zog das Urteil ans Verwaltungsgericht weiter und ist erneut unterlegen.

Die Stadt Illnau-Effretikon darf nach einem zweitinstanzlichen Gerichtsentscheid das Landihaus in Illnau nicht aus dem Inventar entlassen. Die SVP Illnau-Effretikon fordert nun den Stadtrat auf, das Urteil des Verwaltungsgerichts an das Bundesgericht weiterzuziehen. «Es ist eine Ohrfeige für die demokratischen Rechte der schweizerischen Bevölkerung, dass das Verwaltungsgericht die Meinung eines Verbands höher gewichtet als einen Volksentscheid», wettert die Partei in einer Medienmitteilung.

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