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Ein Gemeindehaus in einer Dorfstrasse. Davor steht ein geschmückter Tannenbaum.

In Wald herrscht weihnächtliche Stimmung. Vielleicht lockte die Gemeindeversammlung auch deshalb nur wenige Leute an, da sie anderweitig beschäftigt waren. (Archiv) Foto: Seraina Boner

Gemeindeversammlung Wald

Trotz vernünftiger Finanzpolitik ist Gemeinde nicht auf Rosen gebettet

Immer mehr Menschen und immer höhere Kosten: Der Gemeinde Wald geht es nicht anders als anderen Gemeinden. Dennoch herrscht zwischen den Behörden und der Bevölkerung weitgehend Einigkeit.

In Wald herrscht weihnächtliche Stimmung. Vielleicht lockte die Gemeindeversammlung auch deshalb nur wenige Leute an, da sie anderweitig beschäftigt waren. (Archiv) Foto: Seraina Boner

Veröffentlicht am: 08.12.2023 – 14.26 Uhr

In Wald eröffnete Gemeindepräsident Ernst Kocher (SVP) am Donnerstagabend die dritte Gemeindeversammlung dieses bald endenden Jahrs in gewohnt fröhlicher Manier. Und doch war er etwas enttäuscht, als er in den grosszügig bestuhlten Schwertsaal blickte: «Es sieht eher so aus, als hätten wir nur 1000 und nicht 10'000 Einwohner.» Diesen Vergleich zog er, da es gerade einmal 47 Stimmberechtigte an diese Gemeindeversammlung lockte. Denn immerhin ging es um drei Traktanden, die allesamt finanzielle Entscheidungen erforderten.

Keine Steuerfussreduktion in absehbarer Zeit

In Bezug auf das Budget 2024 musste Finanzvorsteher Urs Cathrein (FDP) den Anwesenden mitteilen, wie es um die Gemeinde steht. Bei einem Gesamtaufwand von 78,6 Millionen Franken und einem Ertrag von 79,1 Millionen Franken ergibt sich ein Überschuss von rund 470'000 Franken. Dies bei einem Steuerfuss von 122 Prozent und Steuereinnahmen von 21,3 Millionen Franken.

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