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Windkraftanalgen von unten mit blauem Himmel.

Hat die Windenergie im Kanton Zürich Zukunft? Nicht für alle ist der Himmel blau bei diesem Thema. Foto: DPA/Frederico Gambarini

Podium in Wald

Das sagen sechs Experten zum Windenergie-Potenzial im Kanton

Ein Eingriff, der sich nicht lohnt, oder ein wichtiger Beitrag für die Versorgung? Beim Thema Windenergie scheiden sich die Geister. Am Podium in Wald wurden sechs Sichtweisen präsentiert.

Hat die Windenergie im Kanton Zürich Zukunft? Nicht für alle ist der Himmel blau bei diesem Thema. Foto: DPA/Frederico Gambarini

Veröffentlicht am: 25.11.2023 – 08.54 Uhr

Das Podium zur Windenergie in Wald war nicht nur ein Streitgespräch. Zum Einstieg gab es sechs Referate zum Thema, mit unterschiedlichem Fokus.

Felix Vontobel, Mitglied der Eidgenössischen Elektrizitätskommission

Mann referiert an einem Podium
Felix Vontobel stellte die Probleme und Lösungsansätze in der Schweizer Energiepolitik vor. Foto: Mirjam Müller

Felix Vontobel stellte als Mitglied der Elcom, der unabhängigen staatlichen Regulierungsbehörde im Elektrizitätsbereich, die Herausforderungen und Lösungsansätze für die Stromversorgung der Schweiz vor. Die Schweiz wolle von den fossilen Energien loskommen. Mit dem Ausstieg aus der Kernenergie werde die Stromversorgung schwieriger – vor allem im Winter. «Ich habe zwei gute Nachrichten: Wir haben 25 Jahre Zeit, und die Politik hat mindestens einen Plan.» Damit meine er den sogenannten Mantelerlass. Damit soll die Stromversorgung aus erneuerbaren Energien ausgebaut werden, beispielsweise mit mehr Windenergie oder alpinen Solaranlagen.

Leo Meier, Projektleiter Wind der SN Energie AG

Mann referiert an einem Podium
Leo Meier ist Projektleiter Wind bei SN Energie und sieht viel Potenzial in der Windkraft. Foto: Mirjam Müller

Die SN Energie AG ist Stromlieferant für das Elektrizitätswerk Wald. Sie ist an mehreren Kraftwerken im In- und Ausland beteiligt. In der Schweiz unter anderem auch an der Windanlage auf dem Mont Croisin im Berner Jura. «Windenergie ist sehr winterlastig», resümierte Leo Meier. Das Windkraftwerk im Jura sei ein zuverlässiger Stromlieferant und schön in die Landschaft eingebettet. «Es ist nicht mehr wegzudenken», argumentierte er. Für ihn ist deshalb klar, dass das Potenzial auch an anderen Standorten genutzt werden muss. «Aber das braucht immer grosse Abklärungen und auch eine Umweltverträglichkeitsprüfung.»

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