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Zwei Männer in Anzügen sitzen an einem Tisch. Einer spricht in ein Tischmikrofon

Jörg Kündig und Mario Fehr fordern vom Bund Massnahmen gegen die Asylkrise. Foto: Keystone/Ennio Leanza

Zürcher Gemeinden warnen

Jörg Kündig: «Wir sind im Asylbereich an der Belastungsgrenze»

Der oberste Zürcher Gemeindevertreter Jörg Kündig will zu Armeezelten greifen, wenn die Asylzahlen weiter steigen. Regierungspräsident Mario Fehr sagt: Der Bund muss vorwärtsmachen.

Jörg Kündig und Mario Fehr fordern vom Bund Massnahmen gegen die Asylkrise. Foto: Keystone/Ennio Leanza

Veröffentlicht am: 06.11.2023 – 21.44 Uhr

Der Präsident der Gemeindepräsidien Jörg Kündig wählt deutliche Worte: «Ich habe es schon einmal gesagt und wiederhole mich gern: Wir haben keinen Wohnraum mehr im Kanton Zürich», sagte er am Freitag an einer Medienkonferenz zur Lage im Asylbereich im Kanton Zürich.

Per Juni 2023 hat der Kanton Zürich die Asylquote von 0,9 auf 1,3 Prozent erhöht. Das heisst, die Gemeinden müssen 13 Asylsuchende pro 1000 Einwohnerinnen und Einwohner aufnehmen können. Bis im März 2022 lag die Quote noch bei 0,5 Prozent.

In Ermangelung an Wohnraum würden die Gemeinden auf Zivilschutzanlagen oder Container ausweichen, wobei Letztere lange Lieferzeiten hätten, sagte Kündig. «Vielleicht sind wir einmal genötigt, Armeezelte aufzustellen.»

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