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Stadthaus in Wetzikon

Die Parteien reagieren mit unterschiedlichen Forderungen auf die Zahlen aus dem Wetziker Stadthaus. (Archiv) Foto: Fabio Meier

Die Reaktionen der Parteien

SVP Wetzikon sieht «zwingenden Handlungsbedarf»

Eine schwarze Null 2024 und hohe Investitionen in den kommenden Jahren. Das sind die Reaktionen der Parteien auf Budget und Finanzplan der Stadt Wetzikon.

Die Parteien reagieren mit unterschiedlichen Forderungen auf die Zahlen aus dem Wetziker Stadthaus. (Archiv) Foto: Fabio Meier

Veröffentlicht am: 06.10.2023 – 15.09 Uhr

Von «sehr angespannt» bis «sorgfältig budgetiert»: Die Reaktionen der vier grössten Parteien im Stadtparlament auf das Budget und die mittelfristigen Aussichten der Stadt Wetzikon sind – wen wunderts – höchst unterschiedlich.

SVP: Verfügbare Mittel massvoll einsetzen

Die Finanzlage der Stadt müsse als sehr angespannt betrachtet werden, sagt SVP-Präsident Rolf Müri: «Es ist zwingender Handlungsbedarf angezeigt.» Müri spricht konkret «zahlreiche und unglaublich kostenintensive Projekte und Investitionen» an – wie das Fernwärmenetz oder die Bauprojekte rund um verschiedene Schulhäuser.

Die SVP setze sich für einen massvollen Einsatz der verfügbaren finanziellen Mittel ein. «Umso unverständlicher sind in diesem Zusammenhang die masslos überteuerten Planausgaben, grösstenteils verursacht durch die energetischen und klimapolitischen Ziele bei Neubauten und Sanierungen», sagt Müri und stellt die rhetorische Frage: «Braucht ein Kindergarten oder ein Schulhaus tatsächlich einen Minergie-A-ECO- oder Minergie-P-ECO-Baustandard mit Komfortlüftung?»

Es dürfe nicht sein, dass klimapolitische Ziele – koste es, was es wolle – ideologisch umgesetzt würden.

SP: Rechnung oft besser als budgetiert

Die SP möchte sich erst nächste Woche detaillierter zum Budget äussern. «Auf den ersten Blick scheint die Stadt erneut vorsichtig zu budgetieren, obwohl die Erfahrung zeigt, dass die Rechnung oft besser ausfällt», sagt SP-Co-Präsident Saamel Lohrer.

Die SP unterstütze den vorgeschlagenen Steuerfuss von 119 Prozent. «Eine Senkung kommt nicht infrage, da sie primär grossen Unternehmen und sehr reichen Einzelpersonen zugutekäme.»

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