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Man sieht zwei Velofahrer, die auf einem Weg fahren.

Das Budget 2024 der Stadt Uster geht nicht für alle Parteien in die richtige Richtung. Visualisierung: PD

Keine Kostenreduktion, keine Sparmassnahmen

Harsche Kritik der SVP am Ustermer Budget

Von den Linken gibt es Lob, von den Bürgerlichen Schelte: Das sind die Reaktionen der Parteien zum Haushalt 2024.

Das Budget 2024 der Stadt Uster geht nicht für alle Parteien in die richtige Richtung. Visualisierung: PD

Veröffentlicht am: 04.10.2023 – 13.14 Uhr

Die Stadt Uster hat am Mittwoch das Budget fürs kommende Jahr vorgelegt. Die Stadt spricht von «fast einer Punktlandung» – sie rechnet mit einem Verlust von einer halben Million Franken. Die grössten Ustermer Parteien ordnen das Resultat unterschiedlich ein.

SVP will mehr sparen

«Das Budget 2024 zeigt keinerlei Ambitionen», schreibt die SVP Uster in einer Mitteilung und bezeichnet dieses als mutlos. Die Stadt mache sich abhängig von Einnahmen. «Der rot-grüne Stadtrat bleibt seiner Linie, das Geld der Bevölkerung mit beiden Händen auszugeben, auch 2024 treu.»

Die Partei stört sich unter anderem an den hohen Ausgaben. «Eine Kostenreduktion, Sparmassnahmen oder eine Verzichtsplanung sind Fehlanzeige.» Die SVP fordert deshalb, dass der Steuerfuss zu senken ist. Nur damit könne dem Stadtrat ein minimales Kostenbewusstsein aufgezwungen werden.

SP spricht von Augenmass

Mehr Lob erhält das Budget 2024 von der SP, mit acht Sitzen die zweitstärkste Partei im Ustermer Gemeinderat. «Der Stadtrat betreibt eine solide, überlegte Finanzpolitik mit Augenmass», teilt die SP mit. «Die finanzpolitischen Ziele sind eingehalten, die Finanzkennzahlen alle im grünen Bereich.»

Besonders wichtig ist der Partei, dass die Stadt den «Investitionsberg» Schritt für Schritt abträgt. Für die geplanten Investitionen sei es wichtig, den Steuerfuss bei 94 Prozent zu belassen.

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