nach oben

Anzeige

Politik
abo
Man sieht die Aufnahmen einer Fotofalle, ein Luchs reisst ein Reh.

Der Luchs kehrt zu seiner Beute zurück. Mit der Fotofalle wird dies festgehalten. Foto: PD

«Ein natürlicher Vorgang»

Luchs reisst Reh in Bauma – Bevölkerung ist schockiert

Ein gerissenes Reh sorgt in Bauma für Aufsehen – zum Unverständnis des zuständigen Jägers. Trotzdem will der Kanton die Regeln anpassen.

Der Luchs kehrt zu seiner Beute zurück. Mit der Fotofalle wird dies festgehalten. Foto: PD

Veröffentlicht am: 21.08.2023 – 13.47 Uhr

Es war auf den ersten Blick keine spezielle Meldung, die der Baumer Förster und Jäger Jürg Küenzi erhielt: «Man teilte mir Anfang letzter Woche mit, dass in der Nähe vom Waldrand ein totes Reh liegt.»

Normalerweise wird dann ein Jäger aufgeboten, damit der Kadaver des Tiers entsorgt werden kann. «Doch als ich vor Ort war, war ich mir sofort sicher, dass das Reh gerissen wurde, und zwar ziemlich sicher von einem Luchs.» Erkennen konnte das der erfahrene Jäger unter anderem an der Art, wie die Kehle durchgebissen wurde.

Die geschützten Raubtiere wurden vor gut 20 Jahren wieder in der Nordostschweiz angesiedelt. Ihre Ausbreitung wird in der Schweiz überwacht, das schreibt der Bund vor. Schätzungen zufolge leben rund 20 selbständige Luchse in der Nordostschweiz. So bezeichnet man Tiere, die älter als ein Jahr sind.

Abo

Möchten Sie weiterlesen?

Liebe Leserin, lieber Leser
Nichts ist gratis im Leben, auch nicht Qualitätsjournalismus aus der Region. Wir liefern Ihnen Tag für Tag relevante Informationen aus Ihrer Region, wir wollen Ihnen die vielen Facetten des Alltagslebens zeigen und wir versuchen, Zusammenhänge und gesellschaftliche Probleme zu beleuchten. Sie können unsere Arbeit unterstützen mit einem Kauf unserer Abos. Vielen Dank!
Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor
Sie sind bereits Abonnent? Dann melden Sie sich hier an.

Digital-Abo

Mit dem Digital-Abo profitieren Sie von vielen Vorteilen und können die Inhalte auf zueriost.ch uneingeschränkt nutzen.

Aboshop zum Angebot
Sind Sie bereits angemeldet und sehen trotzdem nicht den gesamten Artikel? Dann lösen Sie hier ein aktuelles Abo.

Anzeige

Anzeige