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Ein Mann geht.

Der Pilotversuch soll rund ein Jahr dauern. Foto: Unsplash

Bei häuslicher Gewalt

Kanton weitet Überwachung mit elektronischer Fussfessel aus

Neu werden sowohl Opfer als auch Täter mit Fussfesseln überwacht - so kann bei einem Aufeinandertreffen schneller interveniert werden.

Der Pilotversuch soll rund ein Jahr dauern. Foto: Unsplash

Veröffentlicht am: 26.05.2023 – 12.04 Uhr

Der Kanton Zürich will mit elektronischen Fussfesseln neu sowohl Opfer als auch Täter überwachen - und bei einem drohenden Aufeinandertreffen der beiden Personen intervenieren. Der Pilotversuch dauert von August 2023 bis Juli 2024.

Das sogenannte Electronic Monitoring wird zwar heute schon regelmässig eingesetzt. Dabei wird aber nur überprüft, ob eine Person das ihr auferlegte Rayonverbot einhält. Einen unmittelbaren Schutz von möglichen Opfern gewährleistet dies nicht, wie der Kanton Zürich am Freitag mitteilte.

Im Pilotversuch sollen deshalb rund um die Uhr sowohl die Bewegungen von Tatpersonen als auch jene von Opfern in Fällen von häuslicher Gewalt registriert werden. Nähern sich die beiden einander an, geht eine Meldung in einer spezialisierten Überwachungszentrale ein.

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