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Politik
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Ein weisser Wohncontainer

Wohncontainer wie dieser in Fehraltorf werden von einigen Gemeinden als zusätzliche Flüchtlingsunterkünfte in Betracht gezogen. Foto: Nicolas Zonvi

Mehr Flüchtlinge

Erhöhung der Asylquote – so gehen die Gemeinden damit um

Die Gemeinden müssen ab 1. Juni mehr Flüchtlinge aufnehmen. Das hat der Kanton beschlossen. Schaffen sie das?

Wohncontainer wie dieser in Fehraltorf werden von einigen Gemeinden als zusätzliche Flüchtlingsunterkünfte in Betracht gezogen. Foto: Nicolas Zonvi

Veröffentlicht am: 19.04.2023 – 15.07 Uhr

Ab dem 1. Juni gilt für alle Gemeinden des Kantons Zürich eine neue Flüchtlingsquote. Wie die Sicherheitsdirektion mitteilt, wird die Quote von 0,9 auf 1,3 Prozent erhöht. Das heisst: Pro 1000 Einwohner müssen die Gemeinden und Städte neu 13 Flüchtlinge aufnehmen – bis anhin waren es 9.

Das betrifft die Gemeinden im Oberland unterschiedlich stark und ist auch von ihrer Grösse abhängig. Die 1000-Seelen-Gemeinde Wildberg muss bei der erhöhten Quote vier zusätzliche Flüchtlinge aufnehmen. Bei der Stadt Uster hingegen sind es bei rund 35’000 Einwohnern 143 zusätzliche Flüchtlinge. Die angespannte Lage im Wohnungsmarkt macht die Situation nicht einfacher.

Mario Fehr, Regierungsrat
Mario Fehr (parteilos), Vorsteher der Sicherheitsdirektion, hat die Asylquote für den Kanton Zürich angehoben. Foto: Marco Zangger
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