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Mehrwertabgabe – wichtig für Infrastruktur oder unsinnige Steuer?

Am 12. Februar entscheiden die Dübendorfer über den Mehrwertausgleich. Während sich Leandra Columberg (SP) von den zusätzlichen Einnahmen bessere ÖV-Haltestellen verspricht, hält Rafa Tajouri (FDP) die Abgabe für komplett unnötig. Ein Streitgespräch.

David
Marti
Streitgespräch in Dübendorf
Leandra Columberg sitzt zusammen mit Rafa Tajouri an einem Tisch und gestikuliert.
Fluch oder Segen? Gemeinderat Rafa Tajouri (FDP) und Gemeinderätin Leandra Columberg (SP) debattieren über die Mehrwertabgabe.
Fotos; Seraina Boner

Frau Columberg, Sie haben sich im Parlament für die maximale Mehrwertabgabe von 40 Prozent stark gemacht. Schreckt die Massnahme nicht Grundstückeigentümer ab, die Ihre Wohnhäuser vergrössern wollen?
Leandra Columberg: Wenn jemand vom Mehrwertausgleich betroffen ist, hat er schon durch das staatliche Handeln der Auf- oder Umzonung profitiert. Für ihn und die Stadt Dübendorf ist das demnach eine Win-Win-Situation. Denn 60 Prozent des gewonnenen Mehrwerts bleiben ihm ja immer noch.

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