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Grüner Ustertag

Mit Geld aus der Klimakrise

Traditionsgemäss findet am Samstag vor dem offiziellen Ustertag der Grüne Ustertag statt. In diesem Jahr zeigen Fachleute, wie eine nachhaltige Finanzpolitik die aktuelle Klimakrise bewältigen könnte.

Redaktion
Züriost
Freitag, 18. November 2022, 19:00 Uhr Grüner Ustertag
Organisiert vom Klimastreik Basel findet eine nationale Demonstration zum Thema Basel Netto Null Treibhausgasemissionen bis 2030 statt, in Basel, am Samstag, 5. November 2022. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)
Die Klimakrise steht an der Diskussion am Grünen Ustertag im Fokus.
Symbolbild: Keystone

Banken, Versicherungen und Pensionskassen sollen ihre Gelder nicht mehr in Kohle, Erdöl und Erdgas investieren. Denn: «Die Finanzindustrie spielt eine entscheidende Rolle, wenn es um die Reduktion der Treibhausgase und somit um die Bewältigung der Klimakrise geht», schreiben die Grünen Uster in einer Mitteilung.

Aber reicht dazu Freiwilligkeit? Oder muss die Politik die Rahmenbedingungen definieren, dass das Geld nachhaltig investiert und eine fossilfreie Zukunft möglich wird? Und welche Handlungsmöglichkeiten hat jeder Einzelne? «Der Grüne Ustertag 2022 liefert mögliche Antworten auf diese Fragen.»

Am Samstag, 19. November, findet der traditionelle Grüne Ustertag statt. Um 19.30 hält Peter Haberstich, Kampagnenleiter Nachhaltige Finanzwirtschaft bei Greenpeace Schweiz, im Gemeinderatssaal des Stadthauses ein Inputreferat.

Darauf folgt eine Podiumsdiskussion mit Sandra Berberat Kecerski, Bankrätin der Zürcher Kantonalbank für die Grüne Partei, Reto Gerber, Alternative Bank Schweiz, Leiter Anlageberatung Schweiz, Nationalrat und Präsident der Grünen Schweiz Balthasar Glättli und Peter Haberstich. Moderiert wird der Anlass von Niki Vischer, juristische Projektmanagerin für nachhaltige Entwicklungsprojekte.

Alle übrigen Anwesenden sind ebenfalls eingeladen, sich in die Diskussion einzubringen. Im Anschluss gibt es einen Apéro. 

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