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Ustermer SP trauert

Ludi Fuchs nach längerer Krankheit verstorben

Der bekannte Ustermer Politiker Ludi Fuchs ist seiner Krankheit erlegen. Das teilt seine Partei mit.

Redaktion
Züriost
Montag, 05. September 2022, 10:57 Uhr Ustermer SP trauert
Ludi Fuchs ist verstorben.
Ludi Fuchs hat in der Politik einiges bewegt.
Archivfoto: Nicolas Zonvi

Ein Urgestein der Ustermer Politik ist letzte Woche verstorben: Ludi Fuchs erlag am Donnerstag, 1. September, wenige Wochen vor seinem 70. Geburtstag, einer schon länger anhaltenden Krankheit. Das schreibt die SP Uster auf ihrer Homepage.

Fuchs war während vieler Jahrzehnte eine der prägendsten Figuren der Ustermer Sozialdemokratie. Mit 26 Jahren wurde er 1978 in den Gemeinderat gewählt, 1986 bis 1994 gehörte er dann dem Stadtrat an.

Dort stand er der Abteilung Tiefbau vor und leitete in dieser Zeit die Abkehr weg von der
«autogerechten hin zur menschengerechten Stadt» ein. «So wurde etwa dank seinem Einsatz die einst sechsspurige Zürichstrasse zurückgebaut», schreibt die Partei weiter.

SP spricht Familie Beileid aus

Ludi Fuchs gehörte zudem von 1987 bis 1991 dem Zürcher Kantonsrat an, später dann von 2000 bis 2020 dem Bezirksrat von Uster. «Ludi hat sich stets für die Schwachen in unserer Gesellschaft eingesetzt und sich in zahlreichen Projekten engagiert.» So gehörte er zu den Mitinitianten der heutigen Greifensee-Stiftung oder der Stiftung Zeitgut.

2018 trat Fuchs dann aus der Ustermer SP aus. Grund war die Affäre Federas, in die Fuchs als Bezirksrat involviert war. 

«Wir haben Ludi viel zu verdanken und seine Menschlichkeit und seine Fairness bleiben uns unvergessen», heisst es in der Mitteilung abschliessend. Man werde ihn schmerzlich vermissen. Den Angehörigen, insbesondere seiner Frau Eveline und seiner Tochter Milena, spreche die Partei ihr herzlichstes Beileid aus.

Der Abschied von Ludi Fuchs findet auf Wunsch der Angehörigen hin im engsten Familienkreis statt.

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