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Kantonsrat will Kiesabbau und grosse Deponie im Oberland

Es bleibt dabei: Im Näniker Hardwald soll dereinst Kies abgebaut werden und schon bald wird zwischen Esslingen und Gossau eine grosse Deponie entstehen.

Christian
Brändli
Gemeinden beim Richtplan chancenlos
Angrenzend an den Näniker Hardwald (im Hintergrund) wird schon seit Jahren Kies verwertet.
Angrenzend an den Näniker Hardwald (im Hintergrund) wird schon seit Jahren Kies verwertet.
Archivfoto: Markus Zürcher

Eigentlich war der Ausgang des Geschäfts schon vor Sitzungsbeginn klar: Der Kantonsrat wird einerseits daran festhalten, dass im Näniker Hard, auf einem 24 Hektaren grossen Waldstück im Besitz der Stadt Uster, dereinst Kies abgebaut werden kann. Andererseits wird die in der Leerüti, einem von Wald umgebenen Wiesland auf Gossauer, Egger und Mönchaltorfer Boden, geplante Inertstoff-Deponie von 500'000 auf 1'300'000 Kubikmeter vergrössert. Eingelagert werden sollen hier wenig verschmutztes Aushubmaterial, mineralische Bauabfälle sowie Flachglas.