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Fliegender Bundesrat

Berset löst im Sportflieger Einsatz der Luftpolizei aus

Zwei Kampfflugzeuge begleiten den Hobbyflieger daraufhin an den Boden. Der Innenminister hatte einen privaten Flug zwischen zwei französischen Sportflugplätzen unternommen.

Agentur
sda
Dienstag, 12. Juli 2022, 17:35 Uhr Fliegender Bundesrat
Ein Mann mit Halbglatze und blauem Sakko.
War in Frankreich im Sportflieger unterwegs und kam in eine heikle Situation: Bundesrat Alain Berset.
Foto: Keystone

Bundesrat Alain Berset ist vergangene Woche während des Flugs in einem einmotorigen Sportflugzeug von der französischen Luftpolizei zur Landung gezwungen worden. Kurze Zeit später konnte der Pilot seinen Flug zwischen zwei französischen Sportflugplätzen fortsetzen.

Das teilte das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) mit. Demnach hatte Berset am 5. Juli einen privaten Flug unternommen. Seit dem Erwerb der Pilotenlizenz im Jahr 2009 miete der Bundesrat gelegentlich ein einmotoriges Flugzeug, hiess es dazu.

Den Angaben seines Departements zufolge war Berset alleine an Bord. Weil er die Angaben der Luftverkehrskontrolle zu Beginn des Fluges falsch interpretiert habe, habe die Luftpolizei interveniert. Detaillierte Angaben dazu machte das EDI nicht.

In gesperrten Luftraum eingedrungen

Klar ist nur, dass Berset nach einer Identitätskontrolle am Boden sowie einem Austausch über den Sachverhalt seinen Flug mit dem von ihm gemieteten Flugzeug wieder aufnehmen konnte, wie es hiess. Nach Kenntnis des Departement wurde «keinerlei Rechtsverfahren eröffnet».

Gemäss Angaben der «Neuen Zürcher Zeitung» war Innenminister Berset mutmasslich in gesperrten Luftraum eingedrungen. Daraufhin hätten ihn zwei Kampfflugzeuge an den Boden begleitet. Erst die Recherche der Zeitung führte dazu, dass das Innendepartement eine Stellungnahme veröffentlichte.

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