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Förderung der E-Mobilität

Millionen für den Ausbau der Lade-Infrastruktur

Der Verkehr ist im Kanton für einen erheblich Teil der Treibhausgase verantwortlich. Um das zu ändern, soll die E-Mobilität nun indirekt gefördert werden.

Agentur
sda
Dienstag, 05. Juli 2022, 11:30 Uhr Förderung der E-Mobilität
Auto mit Stecker mit gelber Farbe auf Asphalt gemalt.
Der Regierungsrat will mit 50 Millionen den Bau von E-Ladestationen fördern.
Foto: Keystone

Der Zürcher Regierungsrat will die CO2-neutrale Mobilität fördern. Er beantragt daher beim Kantonsrat einen Rahmenkredit in Höhe von 50 Millionen Franken für den Ausbau der Lade- und Betankungs-Infrastruktur.

Der Verkehr verursacht im Kanton Zürich mit 39 Prozent am meisten Treibhausgasemissionen. Um die klima- und energiepolitischen Ziele zu erreichen, ist der Umbau des Verkehrssektors notwendig, wie der Regierungsrat mitteilte.

500 Franken pro Parkplatz

Mit einer auf vier Jahre befristeten Förderung soll die Entwicklung der Elektromobilität beschleunigt werden. Zurzeit ist die Ausstattung mit Ladestationen, vor allem bei Mehrparteienhäusern, noch nicht ausreichend.

Für die weitere und rasche Verbreitung der Elektromobilität wird deshalb laut Regierungsrat die Verfügbarkeit von Lademöglichkeiten entscheidend sein.

Mit dem Förderprogramm sollen die Kosten für die zu erstellenden Grundinstallationen in Ein- und Mehrparteienhäusern gesenkt werden. Vorgesehen ist ein pauschaler Beitrag von 500 Franken pro Parkplatz. Auch die Ladeinfrastrukturen auf öffentlichen Anwohnerparkplätzen soll beschleunigt ausgebaut werden.

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