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Durchhalteparolen aus Bern

«Alles bleibt, wie es ist»

Trotz kritischer Lage, verschiedener Appelle aus der Wissenschaft und Lockdowns im Ausland will der Bundesrat weiterhin nichts von einer schweizweiten Verschärfung der Corona-Massnahmen wissen. Er nimmt dafür erneut die Kantone in die Verantwortung.

Agentur
sda
Mittwoch, 24. November 2021, 17:05 Uhr Durchhalteparolen aus Bern
Alain Berset an einer Medienkonferenz in Bern.
Einmal mehr hatte Gesundheitsminister Alain Berset nur wenig mehr als Durchhalteparolen zu verkünden.
Foto: Keystone

Der Bundesrat hat keine verschärfenden Massnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus diskutiert – aber auch keine Lockerungen. «Es bleibt, wie es ist», sagte Gesundheitsminister Alain Berset in Bern. Allfällige künftige Verschärfungen hingen von der konkreten Situation ab.

Auf die Feststellung eines Journalisten, in der Bevölkerung stosse es auf wenig Verständnis, wenn jeder Kanton angesichts der aktuellen Lage seine eigene Linie fahre, sagte der Gesundheitsminister, die Unterschiede bei den Inzidenzen in den einzelnen Kantonen seien derzeit viel zu gross für gemeinsame Massnahmen.

Von einem Flickenteppich könne deshalb aber noch lange nicht die Rede sein. Das sei zum Beispiel im letzten Winter der Fall gewesen, als die Läden in einem Kanton offen, im Nachbarkanton aber dagegen geschlossen waren.

(maiu)

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