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Wahlen in Rüti

Luginbühl und fünf weitere Rütner Gemeinderäte wollen nicht mehr

Redaktion
Züriost
Freitag, 29. Oktober 2021, 15:31 Uhr Wahlen in Rüti
Bis 2020 war anstelle von Thomas Stauber (SVP) noch Urs Kapp (EVP) im Gemeinderat.
Foto: PD

In Rüti stellen sich gemäss einer Medienmitteilung vom 28. Oktober lediglich drei von neun Gemeinderätinnen und Gemeinderäten einer Wiederwahl. Auch der Gemeindepräsident Peter Luginbühl tritt zurück.

Folgende Gemeinderätinnen und Gemeinderäte kandidieren 2022 nicht mehr für eine Wiederwahl:

  • Gemeindepräsident Peter Luginbühl (FDP), Ressortvorsteher Präsidiales
  • Carmen Müller Fehlmann (SP), 1. Vizepräsidentin und Ressortvorsteherin Gesundheit und Alter
  • Christa Thoma (Mitte), Ressortvorsteherin Kultur
  • Marie-Therese Büsser (GLP), Ressortvorsteherin Energie und Werke
  • Rudolf Meier (FDP), Ressortvorsteher Finanzen
  • Peter Heierle (SVP), Ressortvorsteher Soziales und Jugend

Folgende Gemeinderätinnen und Gemeinderäte kandidieren erneut und stellen sich einer Wiederwahl:

  • Peter Weidinger (Die Mitte), 2. Vizepräsident und Ressortvorsteher Raumplanung und Bau / Liegenschaften
  • Claudia Lehmann (SP), Ressortvorsteherin Sicherheit
  • Thomas Stauber (SVP), Ressortvorsteher Natur und Umwelt

Ab 2022 wird Rüti zu einer Einheitsgemeinde, weshalb erstmals auch die Schulpflege zu den Behörden der politischen Gemeinde und der Schulpräsident oder die Schulpräsidentin automatisch zum Gemeinderatsmitglied wird.

Die bisherigen Aufgaben im Gemeinderat werden neu auf acht Mitglieder verteilt. Das neunte Mitglied, das das Schulpräsidium innehat, ist somit für Bildungsthemen zuständig. Auch dieses wird nach 16 Jahren von Stephan Inauens Tätigkeit neu besetzt.

Wahlvorschläge können ab Ende November eingereicht werden

Wahlvorschläge müssen auf einem speziellen Formular eingereicht werden. Das Formular ist ab dem 26. November 2021 auf der Website www.rueti.ch und bei der Gemeinderatskanzlei erhältlich. Die Wahlvorschläge können bis am 5. Januar 2022 eingereicht werden. Wenn für den Gemeinderat genau acht Personen (exklusive Schulpräsidium) kandidieren, erfolgt eine Stille Wahl. Das heisst, in diesem Fall entfällt ein Wahlgang an der Urne.

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