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Abstimmungs-Ticker

Der Abstimmungssonntag aus regionaler Sicht zum Nachlesen

In der Region standen am Sonntag diverse Wahlen und Abstimmungen auf dem Plan. Die wichtigsten Ergebnisse und die Abstimmungen im Tagesverlauf gibt es hier zum Nachlesen.

Redaktion
Züriost
Sonntag, 07. März 2021, 23:15 Uhr Abstimmungs-Ticker

Ticker

23.15 Uhr - Das wars!

Das war der Abstimmungssonntag aus regionaler Sicht. Vielen Dank für das Interesse. Der Ticker-Dienst verabschiedet sich und wünscht einen guten Start in die neue Arbeitswoche!

22.30 Uhr – Das haben die Ustermer entschieden

Es hat lange gedauert mit der Auszählung in Uster: Zwei Initiativen, dazu jeweils ein Gegenvorschlag und – weil jeweils alles angenommen wurde, musste am Schluss die Stichfrage entscheiden. Am Ende setzten die Ustermer damit ein klares Zeichen gegen neue Bauvorhaben auf der grünen Wiese. Hintergründe und Reaktionen zur Abstimmung über die neue Greifenseestrasse gibt es hier. Die Ergebnisse und Reaktionen zur Initiative gegen eine Überbauung des Grossriet gibt es hier.

22 Uhr - Hat ihm ein sexistischer Flyer zum Sieg verholfen?

In Greifensee kandidierten ein Mann und eine Frau für denselben vakanten Sitz in der Primarschulpflege. Nachdem Unbekannte in einem Schreiben die Belastbarkeit der Kandidatin infrage gestellt hatten, setzte sich Patrick Schwab in der Wahl durch. Hintergründe und Reaktionen gibt es hier.

20.30 Uhr - Reaktionen zum Schulraum-Entscheid in Fehraltorf

Eine Mehrzweckhalle mit Lernschwimmbecken für 22,5 Millionen Franken, und eine Aufstockung des Schulraums für 1,45 Millionen Franken – das war zu viel für die Fehraltorfer Stimmberechtigten. 

Gemeindepräsident Anton Muff (DGF) nimmt gegenüber Züriost Stellung zum Abstimmungsergebnis: Ein Ja zu wenig für den Fehraltorfer Gemeinderat

19.43 Uhr: Pfäffiker Bezirksratswahlen sorgen für Überraschung

Bei den Bezirksratswahlen Pfäffikon kommt es zu einem überraschenden Ausgang. Der Bisherige André Bücheler (SVP) ist abgewählt, mit der SP-Politikerin Sabine Sieber zieht die Partei erstmals in den Bezirksrat ein. 

Mehr zum Hintergrund und den Reaktionen der Betroffenen lesen Sie hier: SP zieht erstmals in den Pfäffiker Bezirksrat ein – SVPler abgewählt | zueriost

19.41 Uhr: Eltern betroffener Kinder mobilisierten erfolgreich

Die Stimmberechtigten der Primarschule Wila haben der Grenzbereinigung mit der Primarschule Turbenthal eine Absage erteilt. Bei einem Ja hätten Kinder von der rechten Seite des Steinenbachtals und vom Turbenthaler Weiler Tablat bei Wila in den Kindergarten nach Turbenthal und in die Primarschule nach Schmidrüti gehen müssen. Eltern, deren Kinder vom Schulwechsel betroffen gewesen wären, hatten sich dagegen im Vorfeld gewehrt. «Die Eltern haben wohl andere Eltern mobilisiert», sagt die Wilemer Primarschulpräsidentin Gisela Wahl. Wie es nun in Sachen Grenzen weitergeht, ist offen. Im schlimmsten Fall verfügt der Kanton.

Den vollständigen Artikel lesen Sie hier: «Die Eltern haben wohl andere Eltern mobilisiert» | zueriost

19.37 Uhr: Teresa Wintergerste ins Ustermer Kirchenparlament gewählt

Bei der Ersatzwahl eines Mitgliedes in die Synode der Römisch-katholischen Körperschaft des Kantons Zürich für den Rest der Amtsdauer 2019–2023 hat sich Teresa Wintergerste (Greifensee) durchgesetzt. Sie erhielt 1550 Stimmen, ihr Kontrahent Stefan Eberitzsch aus Uster 879 Stimmen. 

19.32 Uhr: So stimmten die Ustermer ab

Die Ustermer haben sowohl die Kulturland-Initiative «Landwirtschaft statt Betonklötze» als auch den Gengenvorschlag des Stadtrates angenommen. In der Stichfrage setzte sich aber die Vorlage A mit 53,22 Prozent Ja-Stimmen durch.
Auch die «Initiative gegen den sinnlosen Bau der Neuen Greifenseestrasse in Nänikon» wurde angenommen und ebenfalls der Gegenvorschlag des Stadtrates. Zur Initiative sagten 54,64 Prozent der Ustermer Ja, zum Gegenvorschlag 60,44 Prozent. In der Stichfrage setzte sich aber die Vorlage B mit 50,99 Prozent Ja-Stimmen durch. 

19.22 Uhr: Zweiter Friedensrichter-Wahlgang in Uster nötig

Zur Erneuerungswahl des Friedensrichters für die Amtsdauer 2021–2027 stellten sich in Uster fünf Personen: Urs Aebi, Diego Gorisek, Andreas Stäuble, Paul Zahner (alle parteilos) und Eveline Fuchs (Grüne). Durchgesetzt hat niemand, keiner der Kandidaten erreichte das absolute Mehr von 4653 Stimmen. Die Nase vorne hatte Paul Zahner mit 3727 Stimmen. 

19.06 Uhr: Auswärtige sollen in Bauma mehr bezahlen

Die Baumer Stimmbürger befürworteten den Baukredit in der Höhe von knapp 11 Millionen Franken für die die Sanierung des Hallenbads. Die zuständige Liegenschaftenvorsteherin Heidi Weiss (EVP) zeigt sich auf Anfrage erfreut über das Abstimmungsresultat. Von der Deutlichkeit ist sie überrascht. «Wir schwimmen in Bauma ja nicht im Geld und müssen stets gut auf unsere Finanzen achten», sagt sie. Neu sollen laut Weiss Auswärtige mehr Eintritt als Einheimische bezahlen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie hier: «Wir werden künftig höhere Preise für auswärtige Gäste verlangen» | zueriost

19.02 Uhr: Warten auf Ustermer Ergebnisse

In Uster stehen die Kulturland-Initiative «Landwirtschaft statt Betonklötze» und die «Initiative gegen den sinnlosen Bau der Neuen Greifenseestrasse in Nänikon» der Grünen Partei zu Abstimmung. Der Stadtrat hat dazu zwei Gegenvorschläge formuliert, über die ebenfalls abgestimmt wird. Die Ergebnisse sind nach wie vor ausstehend. 

17.10 Uhr: Zweiter Wahlgang für Lindauer Friedensrichteramt nötig

Am Abstimmungssonntag verkündete Züriost fälschlicherweise die Wahl von Marlies Süsstrunk (parteilos) als Friedensrichterin der Gemeinde Lindau für die Amtsperiode 2021 bis 2027. Richtig ist: Marlies Süsstrunk wurde zwar in Pfäffikon zur Friedensrichterin (bisher) gewählt, nicht aber in Lindau. Keiner der insgesamt vier Lindauer Kandidaten (im Weiteren Christian Schulthess, parteilos; Danilo d'Emilio, SVP; Walter Tobler, FDP) hat das absolute Mehr von 791 Stimmen erreicht. Süsstrunk machte 605 Stimmen. Dahinter folgten mit grossem Abstand Christian Schulthess (parteilos) mit 370 Stimmen Danilo D'Emilio (SVP) mit 324 Stimmen und Walter Tobler (FDP) mit 252 Stimmen. Es gingen 1580 gültige Wahlzettel ein. Die Wahlbeteiligung betrug 46,3 Prozent. Der zweite Wahlgang findet am Sonntag, 13. Juni statt. Wahlvorschläge können bei der Gemeinde eingereicht werden.  

16.55 Uhr: Jennifer Günter ist neue Friedensrichterin in Greifensee

Bei der Friedensrichterwahl für die Amtsdauer 2021-2027 in Greifensee hat sich Jennifer Günter (FDP) gegen ihren Kontrahenten Marcel Rochaix (GLP) durchgesetzt. Günter wurde mit 835 Stimmen gewählt. Ihr Mitstreiter erhielt 557 Stimmen. 

16.54 Uhr: Dario Frattini in die RPK von Greifensee gewählt

Dario Frattini (GLP) wurde in Greifensee als Mitglied der Rechnungsprüfungskommission (RPK) für den Rest der Amtsdauer bis 2022 gewählt. Er erhielt 1186 Stimmen. 

16.51 Uhr: Patrick Schwab in Greifenseer Schulpflege gewählt

Bei der Ersatzwahl für ein Mitglied der Primarschulpflege in Greifensee für den Rest der Amtsdauer 2018-2022 hat sich Patrick Schwab (Aktion G) durchgesetzt. Er erhielt 804 Stimmen, seine Kontrahentin Jennifer Günter (FDP) 598. Die Wahl sorgte im Vorfeld für Aufregung, weil ein anonymes Schreiben mit frauenfeindlichen Botschaften im Dorf kursierte. Lesen Sie den Artikel dazu hier.

Ausführlicher Bericht folgt

16.47 Uhr: Marcel Müller richtet im Tösstal

Marcel Müller ist in den Gemeinden Bauma, Wila und Wildberg neu als Friedensrichter gewählt worden. Er trat in diesen Gemeinden an, weil der amtierende Friedensrichter Walter Schoch (EVP) aus Bauma zurückgetreten ist. Müller trat konkurrenzlos an.

Ebenso wurde Marcel Müller in den Gemeinden Zell und Turbenthal als Friedensrichter gewählt. Dort kandidiert er konkurrenzlos für eine weitere Amtsperiode.

16.46 Uhr: Neue «Verfassung» für Wangen-Brüttisellen

Wangen Brüttisellen bekommt eine neue Gemeindeordnung und eine neue Anstaltsordnung der selbstständigen Werke Brüttisellen. Die Stimmberechtigten genehmigten die entsprechenden Vorlagen mit 89 respektive 91 Prozent Ja-Stimmen. Die Revision der Gemeinderordnung ist nötig wegen einer Anpassung an übergeordnetes Recht. Grundlegende Änderungen gibt es nicht. Verschiedene Artikel und Textstellen wurden teils vereinfacht, präzisiert oder neu aufgegliedert.

16.44 Uhr: Ursula Wieser-Jucker richtet weitere sechs Jahre

Sie war die einzige Kandidatin, ihre Wahl deshalb reine Formsache: Ursula Wieser-Jucker (parteilos) darf das Friedensrichteramt in den Gemeinden Illnau-Effretikon, Hittnau und Weisslingen weiter ausführen. Die Rechtskonsulentin aus Hittnau wurde mit 928 Stimmen aus Hittnau, 771 Stimmen aus Weisslingen und 2'759 Stimmen aus Illnau-Effretikon für die Amtszeit 2021 bis 2027 bestätigt. Die Wahl erfolgte mit leeren Wahlzetteln. Im Juni 2018 wurde sie als Nachfolgerin von Barbara Scheidegger-Conrad (SP) auch noch zur Illnau-Effretiker Friedensrichterin gewählt. Zuvor hatte sie nach Scheideggers Rücktritt dieses Amt bereits interimistisch inne.

16.26 Uhr: Ja zum neuen Sportzentrum

Das neue Sportzentrum Dürrbach ist einen grossen Schritt weiter. Die Stimmberechtigten von Dübendorf und der Standortgemeinde Wangen-Brüttisellen genehmigten am Sonntag eine Leistungsvereinbarung zwischen dem bestehenden Zweckverband und der neuen Aktiengesellschaft. Der Entscheid fiel deutlich aus, in Dübendorf mit 83 Prozent Ja-Stimmen, in Wangen-Brüttisellen mit 85 Prozent. Bestandteil der Vereinbarung sind Investitionen von knapp 2 Millionen Franken und ein Darlehen von 7 Millionen Franken. Hinter dem Vorhaben stehen der Zürcher Turnverband und der Regionalverband Zürich Tennis. Der rund 48 Millionen teure Neubau ist auf dem Areal der in die Jahre gekommenen Sportanlage Dürrbach geplant.

15.59 Uhr: Brüngger schlichtet in Volketswil für weitere sechs Jahre

Für die Erneuerungswahl des Friedensrichteramtes stellt sich lediglich die bisherige Friedensrichterin Barbara Brüngger zur Wahl auf. Sie kandidierte für eine weitere Amtszeit und wurde auch mit 3018 Stimmen gewählt.

15.58 Uhr: Karin Stutz bleibt Friedensrichterin

Die bisherige Wangen-Brüttiseller Friedensrichterin Karin Stutz ist für eine weitere Amtsperiode gewählt. Sie erhielt 1468 Stimmen. Stutz war die einzige Kandidatin für das Amt.

15.43 Uhr: Zweiter Wahlgang in Pfäffikon nötig

Nach dem Rücktritt von Ursula Krebs (FDP) aus der Pfäffiker Schulpflege traten die beiden Kandidaten Andrea Di Biase-Lerant (FDP) und Raphael Herzog (parteilos) an. Keiner von beiden erreichte das absolute Mehr von 894 Stimmen. Di Biase-Lerant erhielt 833 Stimmen, Herzog 864. Es kommt zu einem zweiten Wahlgang.

15.39: Süsstrunk im Amt in Pfäffikon bestätigt

Marlies Süsstrunk (parteilos) wird auch weiterhin in Pfäffikon als Friedensrichterin amten. Sie war die einzige Kandidatin, die sich für das Amt bewarb und erzielte somit ein Ergebnis von 1427 Stimmen.

15.37 Uhr: Christina Staub Tanner bleibt Friedensrichterin in Mönchaltorf

Die bisherige Mönchaltorfer Friedensrichterin Christina Staub Tanner ist für eine weitere Amtsperiode gewählt. Sie erhielt 745 Stimmen. Christina Staub Tanner war die einzige Kandidatin für das Amt.

15.34 Uhr: Bisheriger Egger Friedensrichter übernimmt für weitere Amtsdauer

Kurt Pfister aus Esslingen stellte sich konkurrenzlos als Friedensrichter der Gemeinde Egg zur Verfügung. Am Sonntag wurde er von den Eggerinnen und Eggern mit 1952 Stimmen zum Friedensrichter für die nächsten sechs Jahre gewählt. Für den pensionierten Piloten ist es bereits die dritte Amtsperiode als Friedensrichter.

15.33 Uhr: Sekundarschulen dürfen Grenzen bereinigen

Die Sekundarschulen Wila und Turbenthal-Wildberg dürfen ihre Grenzen bereinigen. Das haben die Stimmbürger der beiden Sekundarschulen entschieden. Die beiden Schulen hatten Anschlussverträge ausgehandelt, damit die ansonsten schon kleine Sekundarschule Wila nicht ihre Schüler verliert.Die Stimmbürger der Primarschule Turbenthal haben der Grenzbereinigung der beiden Primarschulen ebenfalls zugestimmt. Die Stimmbürger der Primarschule Wila erteilten dem Vorhaben jedoch eine Absage. Bei einem Ja hätten Schüler des Turbenthaler Weilers Tablat bei Wila nach Schmidrüti in die Primarschule gehen müssen.

Ausführlicher Bericht folgt

15.32 Uhr: Hintergrund zur Tablet-Genehmigung in Dübendorf

Die Dübendorfer genehmigen 2,27 Millionen Franken für die Aufrüstung der Informations- und Kommunikationstechnologie der Primarschule. Damit bekommt nun jedes Schulkind ein eigenes Tablet, und auch die Kindergartenkinder und Lehrpersonen erhalten neue Geräte.

Hier finden Sie den ausführlichen Bericht: Ja zu 2,27 Millionen Franken für Schüler-Tablets und Notebooks | zueriost

15.30 Uhr: Neue Wasserleitung in Schwerzenbach

Das Schwerzenbacher Stimmvolk sagt Ja zum Bau einer neuen Wasserleitung im Gebiet Haufländer. Der Kredit beläuft sich auf 472'000 Franken

15.28 Uhr: Schwerzenbacher Tennisplatz wird saniert

Bereits im November 2019 hätte das Stimmvolk über die Erneuerung des Tennisplatzes in Schwerzenbach abstimmen sollen. Damals zog der Gemeinderat das Traktandum in letzter Sekunde zurück. Am Sonntag nun sagte das Stimmvolk Ja zur 530'000-Franken-Sanierung.

15.27 Uhr: Rosmarie Hotz weiterhin Maurmer Friedensrichterin

Die bisherige Maurmer Friedensrichterin Rosmarie Hotz ist für eine weitere Amtsperiode gewählt. Sie erhielt 2502 Stimmen. Hotz war die einzige Kandidatin für das Amt.

15.25 Uhr: Zwei neue Bezirksräte Hinwil gewählt

Im heutigen 1. Wahlgang für die Erneuerungswahl von zwei Mitgliedern des Bezirksrates Hinwil für die Amtsdauer 2021 - 2025 erreichten Andreas Lätsch, 1961, Rechtsanwalt, Rüti (bisher), mit 16'372 Stimmen und Cornelia Keller, 1962, Geschäftsführerin Neue Energie Zürich, Gossau mit 12'322 Stimmen das absolute Mehr und wurden gewählt. Nicht gewählt wurde Thomas Moser, 1963, Liegenschaftenverwalter, Ottikon/Gossau mit 8'639 Stimmen. 

15.20 Uhr: Unerwartete Wendung bei den Pfäffiker Bezirksratswahlen

Überraschung bei den Bezirksratswahlen Pfäffikon: Der bisherige André Bücheler von der SVP ist abgewählt. Er erreichte mit 7897 Stimmen zwar das absolute Mehr, schied als überzählig jedoch aus. Gewählt wurden Sabine Sieber (SP) mit 8083 Stimmen, die knapp 200 Stimmen mehr erhielt als Büecheler, und Othmar Simeon (FDP) mit 9131 Stimmen. 

Ausführlicher Bericht folgt

15.09 Uhr: In Fällanden kommts zum zweiten Wahlgang

Die Fällanderinnen und Fällander hatten die Qual der Wahl: Weil sich für die Erneuerungswahlen fürs Friedensrichteramt innert Frist keine Kandidaten gemeldet haben, erfolgt die Abstimmung mit einem leeren Wahlzettel ohne Beiblatt. Obwohl sich kurzfristig noch zwei Kandidaten meldeten, konnte bei dieser Ausgangslage niemand das absolute Mehr erreichen. Die meisten Stimmen erzielte Thomas Maurer (parteilos) mit 108 der 334 Stimmen. Im Juni erfolgt nun ein zweiter Wahlgang.

15.08 Uhr: Gerhard Mörgeli bleibt Schwerzenbacher Friedensrichter

Gerhard Mörgeli wird weitere sechs Jahre als Schwerzenbacher Friedensrichter amten. Das Stimmvolk hat ihn heute deutlich bestätigt.

15.06 Uhr: Auch Schwerzenbach will die Bienen retten

Nachdem sich sieben Gemeinden deutlich für mehr die Einzelinitiative «Rettet die Bienen» ausgesprochen haben, sagt nun auch die Gemeinde Schwerzenbach als letzte Ja. Die Initiative wurde mit 62.2 Prozent der Stimmen deutlich angenommen. 

Das Stimmvolk bewilligt damit den Rahmenkredit von 150'000 Franken für die Jahre 2021 bis 2023 zur Förderung der Biodiversität auf dem Gemeindegebiet.

15.05 Uhr: Primarschule Wila lehnt Grenzbereinigung ab

Die Primarschulen von Turbenthal und Wila und die Sekundarschulen von Wila und Turbenthal-Wildberg müssen ihre Grenzen per 2022 dem neuen Gemeindegesetz anpassen. Die Stimmbürger der Primarschulgemeinde Wila lehnten die Grenzbereinigung zwischen den Primarschulen jedoch mit 408 Nein- zu 334 Ja-Stimmen ab. Dies bei einer Stimmbeteiligung von 50,82 Prozent.

Bei einem Ja hätten Schüler des Turbenthaler Weilers Tablat bei Wila nach Schmidrüti in die Primarschule gehen müssen.

15.04 Uhr: Martin Sutz bleibt Friedensrichter in Fehraltorf

Martin Sutz (FDP), der bisherige Friedensrichter der Gemeinde Fehraltorf, stellte sich für die Amtsdauer 2021 bis 2027 zur Wiederwahl. Es gab keine weiteren Anwärter für das Amt. Sutz wurde mit 1575 Stimmen wiedergewählt.

14.57 Uhr: Fehraltorfer nehmen nur zwei von drei Anträgen an

Die Fehraltorfer befanden heute über drei Anträge bezüglich der neuen Mehrzweckhalle mit Lehrschwimmbecken. Entgegen dem Wunsch des Gemeinderats wurden nur zwei davon angenommen: Der Antrag zum Bau der neuen Halle für 22,5 Millionen Franken mit 1552 Ja-Stimmen zu 689 Nein-Stimmen und das Ökopaket für 570'000 Franken mit 1391 Ja- zu 785 Nein-Stimmen. Der Antrag zur Schulraumaufstockung für 1,45 Millionen Franken wurde mit 1138 Nein-Stimmen zu 1050 Ja-Stimmen abgelehnt. Die Stimmbeteiligung beim Hauptantrag lag bei 53,36 Prozent, beim Folgeantrag A bei 52,82 Prozent und beim Folgeantrag B bei 52, 58 Prozent.

Ausführlicher Bericht folgt.

14.48 Uhr: Gemeinde darf Schulhaus Rikon erneuern

Die Zeller haben den Kredit von rund 2,65 Millionen Franken für die Sanierung des alten Schulhauses an der Tösstalstrasse in Rikon deutlich angenommen. 1402 Stimmberechtigte legten ein Ja zur Vorlage in die Urne, 391 stimmten dagegen. 

14.43 Uhr: Dübendorfer sagen Ja zu Tablets für Schulkinder

Die Dübendorfer genehmigen 2,27 Millionen Franken für die Aufrüstung der Informations- und Kommunikationstechnologie der Primarschule. Damit bekommt nun jedes Schulkind ein eigenes Tablet, und auch die Kindergartenkinder und Lehrpersonen erhalten neue Geräte. Der Entscheid fiel mit 75 Prozent Ja-Stimmen deutlich aus. Bis auf die SVP hatten alle Ortsparteien ein Ja empfohlen.

Ausführlicher Bericht folgt

14.41 Uhr: Die Dürtner Ergebnisse sind da

Die Dürntner haben sich am Sonntag an der Urne klar für das neue Konzept der Verbundsbibliothek inklusive Kredit von jährlich 230'000 Franken entschieden. Letztlich handelt es sich dabei um eine Anpassung an die Realität. Damit lässt sich wohl auch die klare Mehrheit von 1554 Ja- gegenüber 594 Nein-Stimmen erklären. Das ist ein Ja-Anteil von über 71 Prozent Prozent, dies bei einer Stimmbeteiligung von 43,71 Prozent. 
In der Wahl ums Friedensrichteramt hat sich derweil Christian Bernet mit 915 Stimmen gegen Nathalie Tschannen mit 807 Stimmen durchgesetzt. Die Stimmbeteiligung lag bei 36,72 Prozent.

14.36 Uhr: In Russikon ist ein zweiter Wahlgang nötig

Drei Kandidaten wollten das Russiker Friedensrichteramt für die Amtsdauer 2021 bis 2027 für sich gewinnen. Geschafft hat es keiner. Weder Pascal Bürgisser (parteilos, 464 Stimmen), noch Jost Spälti (parteilos, 423 Stimmen) noch Alfred Borcard (parteilos, 276 Stimmen) erreichte das absolute Mehr von 590 Stimmen. Es kommt zum zweiten Wahlgang am 13. Juni 2021. Die Stimmbeteiligung am Sonntag, 7. März, betrug 41,57 Prozent. 

14.28 Uhr: Friedensrichteramt Bubikon geht an Dorothe Kienast

Eine echte Wahl hatten die Bubiker betreffend Friedensrichteramt eigentlich nicht. Nur die Wetzikerin Dorothe Kienast interessierte sich dafür und sie wurde denn auch mit 1735 von 1787 Stimmen gewählt.

14.27 Uhr: Brigitte Ackermann ist neue Dübendorfer Friedensrichterin

Brigitte Ackermann ist die neue Friedensrichterin von Dübendorf. Sie tritt die Nachfolge von Urs Wicki an, der sich altersbedingt nicht mehr zur Wahl stellte. Ackermann erhielt 3103 Stimmen und liegt damit deutlich vor Arnold Schenkel mit  1065 Stimmen. Schenkel hatte erst Interesse an dem Amt bekundet, zog seine Kandidatur dann aber zurück. Weil er das zu spät kommunizierte, war sein Name schon in den Wahlunterlagen vermerkt.

14.24 Uhr: Hans-Christian Angele (FDP) in Bubiker Gemeinderat gewählt

Die Wahlkonstellation um einen einzigen freien Sitz im Bubiker Gemeinderat hat in den vergangenen Monaten zuweilen leicht groteske Züge angenommen, doch nun ist der Fall geklärt: Hans-Christian Angele (FDP) hat im zweiten Wahlgang mit 1498 Stimmen rund 63 Prozent der Bubiker hinter sich geschart und sich damit den Wahlsieg gesichert. Cindy Grütter (IP), die sich erst auf den zweiten Wahlgang hin nominierte, schaffte es lediglich auf 589 Stimmen und damit knapp 25 Prozent der Wählenden. Silvan Scheiwiller, der seinen Rückzug von den Wahlen zu spät eingereicht hatte und deshalb unfreiwillig doch antrat, erhielt immer noch 260 Stimmen und damit rund 11 Prozent der Wählerschaft.

Ausführlicher Bericht folgt

14.20 Uhr: Seegräbner sagen ja zur totalrevidierten Gemeindeordnung

Die Seegräbner haben sich an der Urne mit klarem Mehr für die totalrevidierte Gemeindeordnung ausgesprochen. Diese ist nötig, weil sich 2018 das Gemeindegesetz geändert hat. Damit fällt etwa die Sozialbehörde weg – deren Aufgaben übernimmt eine Delegation des Gemeinderats. 88,49 Prozent der abstimmenden Seegräben, also insgesamt 446 Segräbner, sagten Ja zum Geschäft, dies bei einer Stimmbeteiligung von 53,25 Prozent.

14.17 Uhr: Schlatter Prüfbehörde wieder komplett

Die Schlatter Stimmberechtigten wählten Rahel Muffler in die Rechnungsprüfungskommission (RPK). Sie erhielt 48 Stimmen und schaffte damit die Wahl, bei der das relative Mehr galt. Ihre Konkurrenten Oliver Zuber und Cornelia Bosshard erzielten 29 respektive 15 Stimmen und verpassten den Einzug in die Prüfbehörde. 54 Wahlzettel wurden leer eingelegt. Die Beteiligung betrug 32,1 Prozent.

Die Wahl für den freien RPK-Sitz hätte eigentlich bereits im letzten Frühjahr über die Bühne gehen sollen, doch damals wurde wegen Corona ein Fristenstillstand angeordnet und das Wahlprozedere unterbrochen. Zum zweiten Wahlgang am Sonntag kam es, weil im Zuge des ersten Wahlgangs vom 29. November 2020 niemand das absolute Mehr erreicht hatte.

14.15 Uhr: Illnau-Effretikon stimmt totalrevidierter Gemeindeordnung zu

In der Abstimmung über die totalrevidierte Gemeindeordnung folgte die Illnau-Effretiker Bevölkerung der Empfehlung von Stadtrat und Parlament: Mit 90,6 Prozent stimmte der Souverän der Vorlage zu. Die aktuell gültige Gemeindeordnung der Stadt Illnau-Effretikon stammte aus dem Jahr 1997. In der Zwischenzeit erfuhr die Gemeindeordnung verschiedene Teilanpassungen. Wichtige Änderungen betreffen unter anderem die Herabsetzung der Anzahl Unterschriften bei Volksinitiativen, die Offenlegung der Interessenbindungen der Behördenmitglieder sowie die künftige Bezeichnung des Grossen Gemeinderats  als «Stadtparlament». Die neue Gemeindeordnung soll per 1. Januar 2022 in Kraft treten.

14.10 Uhr: Kein Kandidat erreichte das absolute Mehr in Wald

Drei Kandidaten wollten in Wald das vakante Friedensrichteramt übernehmen. Doch vorerst kann es niemand antreten. Der Grund: Keine, respektive keiner der drei Kandidierenden schaffte das absolute Mehr. Die Nase vorn hat aber Thomas Suter (parteilos) mit 1117 Stimmen, vor Claudine Donatsch-Ziegler (Grüne, 801 Stimmen) und André Vontobel (parteilos, 490 Stimmen). Der nächstmögliche Termin für einen zweiten Wahlgang ist der 13. Juni. Ob sich jemand der dreien zurückzieht, ist noch nicht bekannt.

13.05 Uhr: Überdeutliches Ja für neuen Schulsportplatz in Wildberg

Der Sportplatz bei der Primarschule Wildberg ist in die Jahre gekommen. Die Gemeinde will ihn deshalb für rund 800'000 Franken auf Vordermann bringen. Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger befürworteten am Sonntag dieses Vorhaben sehr deutlich. Der Ja-Stimmenanteil betrug rund 86 Prozent. Dies bei einer Stimmbeteiligung von etwa 55 Prozent.

12.55 Uhr: Hallenbad Bauma wird definitiv saniert

Die Baumer Stimmbürger haben sich für den Baukredit von knapp elf Millionen Franken für die Sanierung ihres Hallenbads ausgesprochen. 1299 Baumer legten ein Ja zur Vorlage in die Urne, 447 ein Nein. 

Die Sanierung sieht vor, den Besuchereingang auf die andere Gebäudeseite zu verlegen. Geplant sind grössere Garderobenräume sowie ein grosszügiges und helles Foyer. Ausserdem bekommt das bisherige Bistro einen neuen Standort direkt neben dem geplanten Eingang.

Die Stimmbeteiligung betrug 52,55 Prozent.

11.50 Uhr: So hat die Region kantonal abgestimmt

Neben den drei nationalen stimmt die Region auch über vier kantonale Vorlagen ab. Erfahren Sie hier, wie die Gemeinden in den einzelnen Fragen entschieden haben.

11.40 Uhr: Die wichtigsten Abstimmungen der Region

  • Im Bezirk Hinwil gibt es eine Kampfwahl um zwei Sitze des Bezirksrats. Der bisherige Bezirksrat Andreas Lätsch (FDP, Rüti) muss deshalb um seinen Sitz bangen. Denn Thomas Moser (SVP, Gossau) und Cornelia Keller (BDP, Gossau) wollen ebenfalls in die Behörde einziehen.
     
  • Im Bezirk Pfäffikon kämpfen drei Kandidaten um zweie freie Sitze im Bezirksrat. Hans Rudolf Kocher (EVP), Statthalter des Bezirks Pfäffikon und damit auch Präsident des Bezirksrats, wurde bereits in stiller Wahl bestätigt.. Er wurde bereits in stiller Wahl bestätigt. Die zwei weiteren Kandidaten sind Sabine Sieber (SP) und André Büechler (SVP).
     
  • In Bubikon steht der zweite Wahlgang um einen freien Gemeinderatssitz an. Offiziell wären drei Kandidaten im Rennen – Silvan Scheiwiller (parteilos), Hans-Christian Angele (FDP) und Cindy Grütter (IP). Scheiwiller will seine Kandidatur allerdings eigentlich zurückziehen, nur tat er das zu spät. Angele hatte die Nase schon nach dem ersten Wahlgang vorne, Grütter kam erst auf den zweiten hinzu.
     
  • Die Mehrzweckhalle mit Lehrschwimmbecken in Fehraltorf stammt aus dem Jahr 1974 und entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen. Aus diesem Grund soll ein Neubau her. Die Kosten dafür sind mit 22,5 Millionen Franken beziffert. Hinzu kommt ein Antrag zur Vorbereitung der Aufstockung des Schulraums, was 1,45 Millionen Franken kosten soll. Und zuletzt sollen die Fehraltorfer über ein Ökopaket für 570'000 Franken bestimmen. Alle Anträge kommen am 7. März vors Volk.
     
  • Das Hallenbad Bauma ist sanierungsbedürftig und soll für knapp elf Millionen Franken erneuert werden. Der Besuchereingang soll auf die andere Gebäudeseite verlegt werden. Geplant sind grössere Garderobenräume sowie ein grosszügiges und helles Foyer. Und das bisherige Bistro bekommt einen neuen Standort direkt neben dem geplanten Eingang. 
     
  • In Uster stehen die Kulturland-Initiative «Landwirtschaft statt Betonklötze» und die «Initiative gegen den sinnlosen Bau der Neuen Greifenseestrasse in Nänikon» der Grünen Partei zu Abstimmung. Der Stadtrat hat dazu zwei Gegenvorschläge formuliert, über die ebenfalls abgestimmt werden. 
     
  • Bei der Ersatzwahl für ein Mitglied der Primarschulpflege für den Rest der Amtsdauer 2018-2022 kommt es in Greifensee zur Kampfwahl. Für den freiwerdenden Sitz kandidieren Jennifer Günter (FDP) und Patrick Schwab (Aktion G).
     
  • Die Schwerzenbacher stimmen  über zwei Investitionskredite ab. Für die Gesamterneuerung der Tennisanlage legt der Gemeinderat dem Stimmvolk einen Kredit in der Höhe von 530'000 Franken vor. Zudem wird über einen Kredit in der Höhe von 472'000 Franken für eine neue Wasserleitung im Gebiet Haufländer – Eigenacher – Gfennstrasse abgestimmt.

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