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Primarschule Dübendorf reagiert nach Lockdown

Die Schule wird fürs Fernlernen aufgerüstet

Bessere Ausrüstung, klare Kontaktwege und mehr Arbeitsmaterial: Die Primarschule Dübendorf hat den Fernunterricht während des Lockdown evaluiert und zieht die Lehren.

Redaktion
Züriost
Freitag, 20. November 2020, 07:02 Uhr Primarschule Dübendorf reagiert nach Lockdown
Die Primarschule Dübendorf will sich für künftigen Fernunterricht am Computer wappnen.
Archivfoto: Inga Struve

Die Primarschule Dübendorf hat den Fernunterricht während des Covid-19-Lockdown im Frühjahr durch eine externe Firma auswerten lassen. An der Umfrage haben rund 1250 Eltern, Schülerinnen und Schüler sowie Lehrpersonen teilgenommen.

Wie die Schulleiterin Flugfeld, Denise Perret, ausführt, sei der Schule insgesamt ein gutes Zeugnis ausgestellt worden. «Dank einem sehr grossen Einsatz der Lehrpersonen und der tatkräftigen Unterstützung der Eltern konnte die anspruchsvolle Phase des Fernlernens gut gemeistert werden.»

Einheitlichere Vorgaben gewünscht

Dennoch seien Herausforderungen und Verbesserungspotenziale identifiziert worden. Alle Beteiligten wünschen Optimierungen im Kontakt zwischen der Schule und den Familien, einheitliche Vorgaben zum Lernen und zeitgemässe, technische Voraussetzungen für digitalen Unterricht.

Schulleitungen und Lehrpersonen haben nun damit begonnen, Massnahmen zur Verbesserung des Fernlernens umzusetzen, um die Klassen für eine mögliche Quarantäne vorzubereiten. So wurden die Kontaktwege zwischen den Familien und der Schule geklärt, damit die Lehrpersonen im Ernstfall schnell mit den Schülerinnen und Schülern in Verbindung treten können. Die zeitlichen Strukturen sowie die Menge an Aufträgen sind durch die Schulleitungen für künftige Fernlernphasen für die ganze Primarschule vereinheitlicht worden.

Spezielle Lernpläne

Die Dübendorfer Lehrpersonen haben auch Arbeitsmaterial und Lernpläne für eine Krisensituation vorbereitet. Die Erwartungen an die Arbeitsleistung der Lehr- und Fachpersonen sind von den Schulleitungen definiert worden. «Dabei wird sichergestellt, dass allen Kindern genügend persönliche Kontaktmöglichkeiten mit den Lehrpersonen zur Verfügung stehen», hält Perret fest.

Neue Geräte in Planung

Als noch nicht optimal wurde die technische Ausrüstung der Schülerinnen und Schüler beurteilt. So sind die aktuellen Geräte am Ende ihres Lebenszyklus' angelangt. Im kommenden März wird über eine neue ICT-Ausrüstung an der Urne abgestimmt, welche für alle Schülerinnen und Schüler ab Mittelstufe eigene Geräte vorsieht. Fällt der Ausgang der Abstimmung positiv aus, können die Tablets ab Herbst 2021 in Betrieb genommen werden. (zo)
 

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