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Wegen hoher Corona-Zusatzkosten

Zürcher Regierung entschädigt Spitäler

Agentur
sda
Donnerstag, 12. November 2020, 10:08 Uhr Wegen hoher Corona-Zusatzkosten

Der Zürcher Regierungsrat unterstützt die Spitäler im Kanton mit knapp 15 Millionen Franken zur Bewältigung der zweiten Pandemie-Welle. Damit sollen gemeinwirtschaftliche Leistungen pauschal abgegolten werden.

Geld gibt es auch für die Oberländer Spitäler: Das Spital Uster erhält 618’000 Franken, die GZO AG Spital Wetzikon 528’000 Franken. Der Verband Zürcher Krankenhäuser reagiert erfreut auf die Neuigkeit. Unzufrieden ist er aber immer noch mit der Höhe der Entschädigung für die Ausfälle während der ersten Welle.

Die Behandlung von Covid-Patienten sei sehr aufwendig und es fielen auch erheblich indirekte Kosten an. So müssten die Spitäler etwa laufend ihre Raumnutzung, Prozesse und Personalplanung anpassen. Diese Kosten seien nicht durch die Tarife gedeckt, stellten jedoch Leistungen zur Pandemie-Bewältigung dar.

Andere Kantone sollen sich beteiligen

Die 14,9 Millionen Franken, die der Regierungsrat zur Verfügung stellt, werden aufgrund der Spitalkapazitäten verteilt. Geld erhalten diejenigen Spitäler, die von der Gesundheitsdirektion angeordnete Aufgaben zur Pandemie-Bewältigung erhalten haben.

Der Regierungsrat strebt laut Mitteilung eine Vereinbarung mit anderen Kantonen an, damit sich diese an den Zusatzkosten der in Zürich behandelten, ausserkantonal wohnhaften Covid-Patienten beteiligen. Am Mittwoch waren 30 ausserkantonale Patienten in Zürcher Spitälern hospitalisiert, davon sieben auf der Intensivstation.

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