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Appell an Eigenverantwortung

Keine fixen Zonen mit Maskenpflicht in Zürich

Agentur
sda
Montag, 09. November 2020, 11:48 Uhr Appell an Eigenverantwortung
Das Personenaufkommen schwankt je nach Ort, Tageszeit und Wetter. Deshalb mache Pflicht keinen Sinn, so die Stadt.
Foto: Keystone

Die Stadt Zürich hat sich dagegen entschieden, in der Öffentlichkeit Orte festzulegen, wo eine ständige Maskenpflicht herrscht. Stattdessen sollen Plakate Passanten an belebten Orten an das Tragen einer Maske erinnern.

Ende Oktober hatte der Bund schweizweit die Maskentragepflicht ausgeweitet. Seither muss auch in Aussenbereichen von Einrichtungen und Betrieben eine Maske getragen werden - ebenso überall dort, wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.

Davon sind auch belebte Fussgängerbereiche betroffen, wie etwa die Zürcher Bahnhofstrasse. Die Stadt Zürich hat sich laut einer Mitteilung vom Montag nun dagegen entschieden, für solche stark frequentierten Bereiche ein permanentes Maskenobligatorium zu erlassen. Das Personenaufkommen schwanke dafür je nach Ort, Tageszeit und Wetter zu stark.

Stattdessen appelliere die Stadt mit Plakaten an die Eigenverantwortung der Bevölkerung. Sobald der Mindestabstand nicht mehr eingehalten werden könne, gelte die Maskenpflicht. Personen, die etwa vor einem Einkaufsladen ohne Maske Schlange stünden, würden von der Polizei angesprochen.

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