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Dübendorfer Sozialhilfe erneut im Fokus

Vorwürfe werden jetzt untersucht

Der Dübendorfer Gemeinderat an seiner Sitzung vom Montag eine Spezialkommission eingesetzt. Es kam zu einer Kampfwahl.

Thomas
Bacher
Montag, 02. November 2020, 22:59 Uhr Dübendorfer Sozialhilfe erneut im Fokus

Nach wiederholt massiven Vorwürfen gegen die Dübendorfer Sozialhilfe hat der Gemeinderat an seiner gestrigen Sitzung eine Spezialkommission eingesetzt. Verantwortlich ist die Kommission für die Begleitung der Untersuchung von angeblichen Missständen auf dem Sozialamt, die unter anderem durch einen Bericht des «Tages-Anzeigers» publik wurden.

Dazu zählen verunglimpfendes Verhalten gegenüber Klienten, die heimliche Aufzeichnung von Gesprächen, Druckversuche oder die Überwachung von Sozialhilfebezügern. Abgeklärt werden soll weiter die Rolle des Leiters der Sozialabteilung, der, nachdem ihm der Stadtrat das Vertrauen entzogen hatte, gekündigt hat und per sofort freigestellt wurde.

Effektiv durchgeführt wird die Untersuchung durch eine externe Stelle. Im Zuge der Wahl des Kommissionspräsidiums kam es zu einer Kampfwahl, in der sich Andreas Sturzenegger (FDP) deutlich gegen Angelika Murer Mikolasek (GLP/GEU) durchsetzte. Ausführlicher Bericht folgt.

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