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Nach Beerdigung von «Uster West»

Initianten wollen Unterführung Winterthurerstrasse vorantreiben

Mit einer Einzelintiative wollen drei Ustermer beim Kantonsrat die Unterführung Winterthurerstrasse aufs Tapet bringen. Mal wieder.

Redaktion
Züriost
Dienstag, 08. September 2020, 15:49 Uhr Nach Beerdigung von «Uster West»
Die Ustermer Initiaten wollen, dass der Kanton einen Vorschlag für die Unterführung an der Winterthurerstrasse ausarbeitet.
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Die Winterthurerstrasse in Uster führt über die Bahnlinie, was wegen des dichten Fahrplans regelmässig zu geschlossenen Barrieren führt – und damit für Stau sorgt. Für drei Ustermer ist jetzt die Zeit gekommen, das Bahnschranken-Problem mit einer Unterführung für Autofahrer, Velofahrer und Fussgänger zu umgehen. Mit einer Einzelinitiative fordern SVP-Mitglied Hans Temperli, Gemeinderat Paul Stopper (BPU) und sein Parteikollege Werner Kessler von der Kantonsregierung, eine entsprechende Vorlage auszuarbeiten und diese dann dem Kantonsrat vorzulegen.  

Erinnerung an Volksentscheid

Nach der «erfreulichen Abkehr» des Kantons und der Stadt Uster von der geplanten Umfahrungsstrasse «Uster West» sei der Weg frei für die Unterführung an der Winterthurerstrasse, schreiben die Initianten in ihrem Antrag.

Darin erinnern sie an den Entscheid der Ustermer Stimmbürger, die 2012 mit rund 60 Prozent Ja dafür gestimmt haben, dass sich der Stadtrat beim Kanton für eine Unterführung Winterthurerstrasse stark macht. Das Projekt wurde aber vom Kanton, der für diese Strasse zuständig ist, gestoppt.

Nicht der erste Versuch

Schon 2019 haben Werner Kessler und Hans Temperli das Thema mittels Einzelinitiative auf die politische Bühne gehievt. Damals allerdings auf Gemeinde-Ebene. Doch das Ustermer Parlament verweigerte den Initianten die nötige Unterstützung und lehnte das Begehren ab.

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