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Oberländer Gemeinden wollen Sozialhilfebezüger strenger überwachen

Sozialdetektive sollen weniger Kompetenzen haben als ursprünglich geplant. Das hat die neue Mehrheit im Kantonsrat so beschlossen. Doch jetzt wehren sich mehrere Gemeinden und verlangen ein härteres Gesetz – darunter auch einige aus dem Oberland.

Andreas
Kurz
Sie ergreifen das Referendum
Mehrere Oberländer Gemeinden möchten selbst entscheiden, wie sie Sozialdetektive einsetzen.
Symbolfoto: Pixabay

Der Zürcher Kantonsrat hat Mitte Juni eine Revision des kantonalen Sozialhilfegesetzes beschlossen. Damit sollte die rechtliche Basis für den Einsatz von Sozialdetektiven geschaffen werden. Doch entgegen dem Willen der Initianten aus den Reihen der FDP und SVP strich die Mitte-Links-Mehrheit im Rat zwei Instrumente aus dem Gesetz: Die Möglichkeit, bei einem Verdacht auf Missbrauch dank GPS-Trackern ein Bewegungsprofil von Sozialhilfebezügern zu erstellen und diese auch einmal unangemeldet zu Hause aufzusuchen.

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