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Das sind die weiteren Lockerungen des Bundesrates

Die Medienkonferenz zum Nachlesen

Das sind die weiteren Lockerungen des Bundesrates

Der Bundesrat gab am Freitag neue Corona-Lockerungen bekannt. So sind ab 22. Juni Veranstaltungen mit bis zu 1000 Personen wieder erlaubt, die Sperrstunde für die Gastronomie fällt und als Mindestabstand gelten neu 1.5 Meter. Eine Maskenpflicht im ÖV wird es weiterhin nicht geben.

Redaktion
Züriost
Freitag, 19. Juni 2020, 12:29 Uhr Die Medienkonferenz zum Nachlesen

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Bundesrat beendet die «ausserordentliche Lage» per 22. Juni.
  • Der Mindestabstand zwischen zwei Personen wird angesichts der tiefen Fallzahlen von 2 Metern auf 1.5 Meter reduziert.
  • Veranstaltungen mit bis zu 1000 Personen sind wieder möglich.
  • In Restaurants besteht keine Sitzpflicht mehr.
  • Der Bundesrat hat zudem die Sperrstunde für Restaurationsbetriebe, Discos und Nachtclubs aufgehoben.
  • Der Bundesrat setzt nach den erfolgten Lockerungsschritten noch verstärkt auf eigenverantwortliches Handeln; die Menschen sollen weiterhin die Hygiene- und Abstandsregeln einhalten.
  • Ab September sollen auch Grossveranstaltungen mit über 1000 Menschen wieder erlaubt werden

Ticker

16.12 Uhr: Die Medienkonferenz ist beendet

Mit der letzten Journalistenfrage schliesst die heutige Medienkonferenz

16.06 Uhr: Mehr Menschen in den Geschäften?

Ob der angepasste Mindestabstand bedeute, dass nun auch wieder mehr Menschen in die einzelnen Geschäfte dürfen, will ein Journalist wissen. Berset bestätigt das.

16.02 Uhr: 50 Zentimeter: Ein symbolischer Entscheid?

Die Abstandsregel wurde angepasst. Neu soll ein 1,5 Meter Abstand eingehalten werden - das ist ein halber Meter weniger als bislang. Ein Meter Abstand sei normal. Die zusätzlichen 50 Zentimeter sollten auch symbolisieren, dass es halt doch noch nicht Normalität sei, sagt Berset.

16 Uhr: Zurück in die Normalität?

Eine Rückkehr zur vollständigen Normalität werde erst möglich sein, wenn es eine Impfung gebe oder eine sehr starke Behandlung, sagt Alain Berset. «Bis es soweit ist, werden wir mit dem Abstand und mit Hygienemassnahmen leben müssen.»

15.54 Uhr: Finanzierung der Covid-Tests?

Die Diskussion, wer die Tests bezahle, laufe noch immer, sagt Berset. Bislang gebe es noch viele negative Anreize wie den Selbstbehalt der Krankenversicherung. Man müsse aber dringend darüber sprechen, vor allem weil im Herbst die Zahlen wieder steigen könnten.

15.47 Uhr: Wieso Demos ohne Beschränkung?

An Demos dürfen so viele Menschen teilnehmen, wie wollen. Bei Veranstaltungen liegt die Grenze noch bei bis 1000 Personen. Warum das so sei, will ein Journalist wissen. Berset argumentiert erneut mit der politischen Überlegung. Es gehe bei den Demonstrationen um Grundrechte. 

15.40 Uhr: Keine Maskenpflicht im ÖV

Im öffentlichen Verkehr werde es nicht zur Maskenpflicht kommen, sagt Sommaruga. Es bleibe aber bei einer dringenden Empfehlung. (Foto: Keystone)

15.39 Uhr: Tracing-App kommt

Der Entscheid, wann die App überhaupt komme, fälle man am Mittwoch. Ab dann solle die App dann auch zur Verfügung stehen.

15.34 Uhr: Tracing-App: Ja oder Nein?

In den Sozialen Medien rufe man dazu auf, die Tracing-App nciht runterzuladen, sagt eine Journalistin und will wissen, was der Budnesrat empfehle. Es sei wichtig, festzuhalten, dass das Runterladen der App freiwillig ist, sagt Sommaruga. Wichtig sei es aber trotzdem, die App zu installieren. 

15.31 Uhr: Maskenpflicht in den Kantonen?

«Können einzelne Kantone nun eine Maskenpflicht einführen, wenn sie nun wieder ans Steuer gelassen werden?», fragt ein Journalist. Grundsätzlich sei das möglich. Die Massnahmen sollten aber korrdiniert werden unter den Kantonen. 

15.26 Uhr: Chef der Taskforce gegen Lockerungen

Ein Journalist konfrontiert Berset damit, dass sich der Chef der Covid19-Taskforce gegen weitere Lockerungen ausgesprochen habe. Er will wissen, warum der Bundesrat nun handelt, wie er handelt.

Es handle sich dabei um eine politische Entscheidung, sagt Berset. Man habe abgewägt und habe beschlossen, dass es mit den neuen Verordnungen vieles einfach wird und die Kantone wieder ans Steuer gelassen würden. Man behalte sich aber vor, im Notfall zu intervenieren. (Foto: Keystone) 

15.25 Uhr: Abstandsregeln im Restaurant

Ob wann im Restaurant eine Maske tragen soll, will ein Journalist wissen. Wenn man sich im Restaurant oder in Bars bewegt und sich so relativ nah komme, sei es sicher sinnvoll eine Maske zu tragen, beantwortet Berset die Frage.

15.24 Uhr: Fragen der Presse

Nach dem Exkurs von Walter Thurnherr zum potenziellen Pandemiegesetz, haben die Vertreter der Presse die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

15.22 Uhr: Pandemiegesetz eröffnen

Das Pandemiegesetz soll die befristeten Verordnungen ablösen. Die Vernehmlassung wurde dafür verkürzt. Der Bundesrat soll die Botschaft bereits am 12. August verabschieden können, sodass das Parlament an der Session im Herbst darüber befinden kann.

15.19 Uhr: Bundeskanzler Thurnherr spricht

Nach Alain Berset ist Walter Thurnherr an der Reihe. Der Bundeskanzler sagt, dass eine Vernehmlassung eröffnet werde, die eine gesetzliche Grundlage für die vom Bundesrat definierten Regeln während der Corona-Zeit schaffen soll. 

15.18 Uhr: Tiefe Fallzahlen im Auge behalten

Obwohl die Fallzahlen sehr tief seien, müsse man die Entwicklungen im Auge behalten, so Berset. Doch die tiefen Zahlen ermöglichten es auch, die Massnahmen aufheben zu können.

15.15 Uhr: Keine Home-Office-Empfehlung

Nach diesem Wochenende wird die Polizeistunde aufgehoben. Berset sagt auch, dass man künftig im Restaurant nicht mehr zwingend sitzen müsse. Auch die Homeoffice-Empfehlung wird aufgehoben. (Foto: Keystone)

15.14 Uhr: Maske wichtig bei wenig Abstand

Den Abstand einzuhalten sei nicht immer möglich, sagt Berset, Deshalb sei es nötig, dass Masken getragen würden, wo dies nicht möglich ist.

15.12 Uhr: Kleinerer Mindestabstand

Da die Entwicklung der Zahlen immer noch gut seien, werde man auch den Mindestabstand von zwei Meter anpassen können, sagt der Bundesrat weiter. Der Abstand werde neu 1.5 Meter betragen.

15.11 Uhr: Veranstaltungen mit über 1000 Personen

Veranstaltungen ab 1000 Personen blieben nach wie vor verboten. Das gelte sicher noch bis Ende August, sagt Alain Berset. Danach seien auch grössere Veranstaltungen möglich. 

Zudem sind ab Samstag Demos ohne Beschränkung der Teilnehmeranzahl erlaubt. Da gelte aber Maskenpflicht, so Berset.

15.09 Uhr: Ferien in der Schweiz

Am besten geniesse man den Sommer in «unserem wunderschönen Land» empfiehlt Simonetta Sommaruga und übergibt ihrem Bundesratskollegen Berset das Wort. (Foto: Keystone)

15.08 Uhr: Grossveranstaltungen und keine Polizeistunde

Basierend auf den gesunkenen Fallzahlen könne der Bundesrat heute weitere Lockerungen verkünden, sagt Sommaruga. Veranstaltungen bis 1000 Personen seien wieder möglich. Die Polizeistunde werde abgeschaft. Zudem wolle man die Eigenständigkeit der Kantone wieder stärken. 

Man habe mittlerweile vieles aus dem Leben vor Corona wieder. Doch das Virus sei noch immer da und man wisse nicht, wie sich die Situation entwickle, so Sommaruga.

15.06 Uhr: Händewaschen und Abstand wahren

Die Schweiz habe einen gesunden Mittelweg gefunden. Es habe nie eine Ausgangssperre gegeben, so Sommaruga. Noch vor wenigen Wochen habe es viel mehr Ansteckungen gegeben jeden Tag. Die Fallzahlen nehmen nun aber ab. Deshalb könne die ausserordentliche Lage beenden. 

Händewaschen, Abstand halten und gegebenenfalls Maske tragen gelte aber nach wie vor.

15.04 Uhr: Ausserordentliche Lage beendet

Sommaruga eröffnet die Pressekonferenz. Sie erinnere sich noch sehr genau an den 16. März. Vor drei Monaten sei sie das erste Mal anlässlich des Coronavirus vor der Presse gestanden. Nun könne sie die ausserordentliche Lage für beenden. (Foto: Keystone)

15 Uhr: Die Pressekonferenz startet

An der heutigen Medienkonferenz des Bundesrates informieren Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga und Bundesrat Alain Berset über die neusten Corona-Lockerungen. Auch vor die Medien tritt Bundeskanzler Walter Thurnherr.

12 Uhr - Der Bundesrat plant weitere Öffnungsschritte

Am Freitag steht die nächste Lockerungsrunde der Corona-Regeln an. Gesundheitsminister Alain Berset schlägt vor, Veranstaltungen bis 1000 Personen zuzulassen. Und die Polizeistunde soll fallen: Bisher mussten Restaurants, Discos und Nachtclubs um Mitternacht schliessen. Neu will der Gesundheitsminister diese Regelung wieder den Kantonen überlassen. 

Die ganze Geschichte gibt es hier.

Der Bundesrat will an einer Pressekonferenz am Freitagnachmittag über die Beschlüsse informieren. Wir zeigen die Pressekonferenz im Livestream und tickern live. 

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