×
Aufstockung Werkhof Hittnau

Baubewilligung für Gemeindehaus 2.0 erteilt

Um mehr Platz für die Gemeinde- und Schulverwaltung zu schaffen, soll der Hittnauer Werkhof aufgestockt werden. Nun liegt die Baubewilligung vor. Doch es braucht trotzdem noch ein weiteres Ja aus der Bevölkerung.

Redaktion
Züriost
Montag, 01. Juni 2020, 17:00 Uhr Aufstockung Werkhof Hittnau
Im Oktober sollen die Bauarbeiten beginnen.
Archivfoto: Seraina Boner

Mit der Erteilung der Baubewilligung ist das Hittnauer Projekt «Gemeindehaus 2.0» seiner Realisierung einen wichtigen Schritt näher gerückt. Bereits seit Längerem ist zudem klar, dass keine Verzögerung durch Rekurse befürchtet werden muss. Dies, weil während der öffentlichen Auflagefrist keine Baurechtsentscheide verlangt wurden, was Voraussetzung gewesen wäre, um gegen das Vorhaben ein Rechtsmittel zu ergreifen. Von baurechtlicher Seite her stehen die Ampeln also definitiv auf Grün, wie es in einer Mitteilung heisst.

Für Generalplaner und Bauherrschaft steht nun die intensive Zeit der Arbeitsvergaben bevor. Die ersten Submissionen müssen «zügig an die Hand genommen werden, um den angepeilten Baubeginn im Oktober auch realisieren zu können».

Während der gesamten Bauphase werden die Sitzungszimmer im Werkhof, die intensiv genutzt werden, nicht zur Verfügung stehen. Ersatz dafür wird einerseits im alten Sekundarschulhaus geschaffen, wo eines der ehemaligen Schulzimmer für diesen Zweck umgerüstet wird. Dafür musste allerdings der Mietvertrag mit der Guggenmusik Rampesäu gekündigt werden. Anderseits können für kleinere Besprechungen in Absprache mit der Schule auch deren Sitzungszimmer genutzt werden.

Beitrag der Schule an September-Gemeindeversammlung

Von Planungsbeginn an war klar, dass auch die Schulverwaltung in den neuen Räumlichkeiten Platz finden soll. Bereits im Beleuchtenden Bericht zur Urnenabstimmung über den Baukredit im September 2019 war ausgeführt worden, dass die Schulgemeinde entsprechend ihrem Nutzungsanteil einen Kostenbeitrag von 650‘000 Franken leisten werde. Da der Baukredit von 4,3 Millionen Franken eine Urnenabstimmung erforderte, der Beitrag in seiner Höhe jedoch in die Kompetenz der Gemeindeversammlung fällt, konnte nicht gleichzeitig darüber abgestimmt werden.

Im Budget 2020 der Schulgemeinde ist der Kostenbeitrag in der Investitionsrechnung eingestellt. Die Planung ist in der Zwischenzeit so weit fortgeschritten, dass die Räumlichkeiten für die Schulverwaltung verbindlich definiert sind. Dies bildet die Grundlage, den Kostenbeitrag nun zu sprechen. Ursprünglich hatte die Schulpflege vorgesehen, das Geschäft der Juni-Gemeindeversammlung zu unterbreiten. Nachdem diese Corona-bedingt abgesagt wurde, wird der Kredit den Stimmberechtigten nun am 14. September vorgelegt.

Kommentar schreiben

Kommentar senden