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SVP nimmt Köppel aus dem Rennen

Ständeratswahlen

SVP nimmt Köppel aus dem Rennen

Der Parteivorstand bläst zum Rückzug und empfiehlt den Delegierten der SVP Kanton Zürich, Nationalrat Roger Köppel nicht für den zweiten Wahlgang für den Ständerat zu nominieren. Die Delegierten entscheiden am kommenden Dienstag.

Agentur
sda
Donnerstag, 24. Oktober 2019, 21:53 Uhr Ständeratswahlen
Der Vorstand der SVP Zürich hat sich am Donnerstagabend über das Schicksal von Roger Köppel im Ständeratswahlkampf unterhalten.
Foto: Keystone/Walter Bieri

Der SVP-Parteivorstand hat am Donnerstagabend über die Strategie im Ständeratswahlkampf unterhalten. Diskutiert wurde, ob Roger Köppel erneut für die Partei in den Ring steigen solle.

Nun hat der Parteivorstand die Empfehlung herausgegeben, Köppel nicht für den zweiten Wahlgang am 17. November zu nominieren. Die Delegiertenversammlung findet am 29. Oktober in Zumikon statt. 

Schwieriger Entscheid

Der Entscheid sei dem Parteivorstand nicht leicht gefallen, erklärte Parteipräsident Patrick Walder gegenüber den Medien am späten Donnerstagabend in Wallisellen. Seine Partei erwarte von der FDP nun im Gegenzug für den Rückzug eine «klar bürgerliche Politik».

Nach dem ersten Wahlgang vom Sonntag konnte nur der bisherige SP-Ständerat Daniel Jositsch die Korken knallen lassen. Als Einziger schaffte er das absolute Mehr und wurde im ersten Anlauf gewählt mit Stimmen.

Jositschs bisheriger Ständeratskollege Ruedi Noser (FDP) verfehlte das absolute Mehr deutlich und muss in den zweiten Durchgang. Hinter Noser belegte Köppel den dritten Platz, danach folgte die Grüne Marionna Schlatter. Bei ihr ist bereits klar, dass sie in den zweiten Wahlgang geht.

Zurückgezogen haben sich nach dem ersten Wahlgang GLP-Kandidatin Tiana Angelina Moser, CVP-Kandidatin Nicole Barandun und EVP-Kandidat Nik Gugger.

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