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Der Abstimmungssonntag zum Nachlesen

Ustermer Parkplätze und ein neuer Statthalter

Der Abstimmungssonntag zum Nachlesen

Vor den Wahlen im Herbst finden zwar keine nationalen Abstimmungen, aber dafür eine kantonale statt. In der Region entscheiden die Stimmbürger zudem über einige umstrittene Vorlagen.

Redaktion
Züriost
Sonntag, 01. September 2019, 14:00 Uhr Ustermer Parkplätze und ein neuer Statthalter

Das Wichtigste in Kürze

  • Uster lehnt die neue Abstellplatzverordnung deutlich ab
  • Der Ustermer Wolfgang Harder (CVP) ist der neue Statthalter im Bezirk Hinwil
  • Fischenthal, Wald und Wila lehnen als einzige in der Region die Steuervorlage ab
  • Hittnau bekommt im dritten Anlauf ein neues Gemeindehaus

Drei Oberländer Gemeinden stimmen gegen Steuervorlage

SP, Grüne und AL konnten sich mit ihren Argumenten nicht durchsetzen: Die Zürcher Stimmberechtigten haben die kantonale Umsetzung der Steuervorlage 17 mit einem Ja-Anteil von 55,9 Prozent angenommen.

Ziel dieser kantonalen Umsetzung der nationalen Steuervorlage 17 ist es, die Abwanderung von einst privilegiert besteuerten Statusgesellschaften zu verhindern.

Dabei handelt es sich um Holdings, Briefkastenfirmen und gemischte Gesellschaften, die im Kanton Zürich 3 Prozent der Unternehmen ausmachen. Sie zahlen rund 18 Prozent der kantonalen Gewinnsteuern und bieten rund 6000 Arbeitsplätze.

Auch in den drei Oberländer Bezirken war der Fall klar: Der Bezirk Hinwil stimmt mit 55,8 Prozent Ja, der Bezirk Pfäffikon mit 54,3 Prozent Ja und der Bezirk Uster am deutlichsten mit 57,4 Prozent Ja. Die Stimmbeteiligung lag in allen drei Bezirken unter 30 Prozent. 

Sorgen um hohe Ausfälle?

Auf Gemeinde-Ebene stimmten einzig drei Oberländer Gemeinden gegen die Steuervorlage: Mit Wald, Fischenthal und Wila waren es allesamt ländliche Gemeinden, die teilweise mit schwierigen finanziellen Verhältnissen hantieren und allesamt schon heute von Beiträgen aus dem Finanzausgleich abhängig sind. 

In diesen Gemeinden dürfte die Angst von zu hohen finanziellen Ausfällen die vom Regierungsrat angekündigten Unterstützungsmassnahmen überwogen haben. Ausserdem sind in diesen Gemeinden kaum spezialisierte Unternehmen beheimatet, die von den neuen Steuerprivilegien profitieren könnten. (zo)

Ticker

19:00 Uhr - Im Zweifelsfall bequem

Die Ustermerinnen und Ustermer haben einer Parkplatz-Reduktion im Stadtzentrum eine deutliche Absage erteilt. Und dies trotz Linksrutsch bei den letztjährigen Wahlen.

Unser Kommentar > > >

18:15 Uhr - Haarscharf

Der Pavillon neben der Kirche ist neu im Besitz der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Mönchaltorf. Am Ende entschieden nur sieben Stimmen. 

Die ganze Geschichte gibt es hier > > >

17:30 Uhr - Ustermer wollen ihre Parkplätze behalten

Die Ustermer Stimmbevölkerung hat die neue Abstellplatzverordnung deutlich abgelehnt. Mit über 60 Prozent der Ustermer Stimmenden haben die neue Abstellplatzverordnung (APV) abgelehnt. Die bürgerlichen Abstimmungssieger deuten dies als positives Zeichen für die Ustermer Wirtschaft. Die Ustermer SP sagt, man sei gegen die individuellen «Parkplatz-Verlustängste» nicht angekommen. 

So reagieren die Beteiligten auf den Ustermer Parkplatz-Entscheid > > >

17:15 Uhr - Das sagt Harder zu seiner Wahl

Die gute Nachricht hat den neuen Statthalter des Bezirks Hinwil, Wolfgang Harder (CVP) beim Mittagessen überrascht. «Ich freue mich riesig», sagt Harder kurz darauf am Telefon und spricht sogleich einen Dank an seine Unterstützer aus. Mit dem guten Wahlergebnis habe er nicht gerechnet. «Man kann zuvor nie abschätzen, was schliesslich passieren wird.»

Was Harder sonst noch gesagt hat und wie Verlierer Tumasch Mischol mit seiner Niederlage umgeht, lesen Sie im folgenden Artikel. 

Das Amt des Statthalters bleibt in CVP-Hand > > > 

14:50 Uhr - Stocker plant weitere Steuersenkung

SP, Grüne und AL konnten sich mit ihren Argumenten nicht durchsetzen: Die Zürcher Stimmberechtigten haben die kantonale Umsetzung der Steuervorlage 17 mit einem Ja-Anteil von 55,9 Prozent angenommen. Für die Umsetzungsvorlage stimmten 138'667 Zürcherinnen und Zürcher, dagegen waren 109'160. Trotz ihrer Tragweite konnte die Vorlage nur wenige Stimmberechtigte an die Urne locken. Die Stimmbeteiligung betrug magere 27,7 Prozent.

Auch in der Region war die Sache sehr klar (siehe weiter unten). 

Zürcher Stadtrat gegen Stockers Pläne

Abgeschlossen ist die Steuerreform damit aber nicht. Nach dem Abstimmungssieg will SVP-Regierungsrat Stocker den Unternehmenssatz in einem zweiten Schritt noch weiter senken, von den am Sonntag beschlossenen 7 Prozent auf noch 6 Prozent. Für diese weitere Senkung kündigte der Zürcher Stadtrat allerdings bereits Widerstand an.

Um diesem Widerstand den Wind aus den Segeln zu nehmen, ist es gemäss Stocker deshalb «durchaus denkbar, dass auch Zürich noch irgendwelche Sozialmassnahmen ins Auge fasst».

Wie jede Änderung des Steuergesetzes wird auch diese Vorlage vors Volk kommen. Der Zeitpunkt ist noch offen.

14:45 Uhr - Das älteste Schulhaus in Volketswil wird modernisiert

Die Volketswiler Stimmbürger haben heute an der Urne ein klares Verdikt gefällt: Das Schulhaus Zentral darf saniert werden. Hier finden Sie nochmals alle Infos und Stimmen zum Projekt.

14:15 Uhr - Ustermer Bürgerliche freuen sich über deutliches Nein

Die Ustermer Bürgerlichen zeigen sich erfreut über den deutlichen Entscheid der Ustermer Stimmbevölkerung gegen eine neue Parkplatz-Regelung. Bei der FDP ist das Nein ein Zeichen dafür, dass die Ustermerinnen und Ustermer wirtschaftsfreundlich seien.

Neben FDP und SVP hatten sich auch der Gewerbeverband und das Wirtschaftsforum gegen eine Reduktion von Parkplätzen im Zentrum und für Mitarbeitende gewehrt. Für SVP-Gemeinderat Markus Ehrensperger war die Vorlage ein «rotgrüner Hammer». Das Nein zur Abstellplatzverordnung sei ein «Zeichen, dass man in der Ustermer Verkehrspolitik in Zukunft vernünftig vorgehen und auf Verbote verzichten muss», so Ehrensperger.

14:05 Uhr - Knappes Ja zum Pavillonkauf

Die Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Mönchaltorf kann den Pavillon neben der Kirche kaufen. Im Vorfeld der Abstimmung wurde der Kauf kontrovers diskutiert.  Das zeigte auch das knappe Ergebnis an der Urne. Am Ende waren sieben Stimmen ausschlaggebend. 234 Personen stimmten für den Kauf des Pavillongebäudes zu einem Preis von 350‘000 Franken. 227 waren dagegen. Die Stimmbeteiligung lag bei knapp 40 Prozent.

Schuler und Rusterholz in Schulpflege gewählt

Andrea Schuler (parteilos) und Beat Rusterholz schaffen den Sprung in die Mönchaltorfer Schulpflege. Bei der Ersatzwahl vom heutigen Sonntag setzen sich Schuler (456 Stimmen) und Rusterholz (393 Stimmen) gegen Andreas Nussbaum (parteilos / 371 Stimmen) und Hans Rudolf Oertle (FDP / 296 Stimmen) durch.

13:33 Uhr - Wolfgang Harder ist der neue Statthalter Bezirk Hinwil

Wolfgang Harder (CVP) aus Uster ist der neue Statthalter im Bezirk Hinwil. Mit 6'715 Stimmen setzte er sich gegen seinen Gegenkandidaten Tumasch Mischol (SVP) aus Hombrechtikon durch. Dieser bekam mit 5'943 Stimmen etwas weniger Unterstützung. Insgesamt eingegangen sind bei der Wahl des neuen Statthalters 12'747 gültige Stimmen. Die Stimmbeteiligung lag bei 21 Prozent.

Bereits im Vorfeld vermutete man, dass Harder im Rennen um das Statthalteramt die Nase vorn haben wird. Das, weil er zum einen genauso wie der scheidende Statthalter Fridolin Kreienbühl Mitglied der CVP ist. Zum anderen aber auch, weil durch die Wahl von Mischol die SVP bis zur nächsten Erneuerungswahl zwei Sitze im dreiköpfigen Bezirksrat belegt hätte.

13:20 Uhr - Der dritte Anlauf gelingt

In der Gemeinde Hittnau hat die Bevölkerung im dritten Anlauf den Bau eines neuen Gemeindehauses bewilligt. Mit 769 Ja- zu 174 Nein-Stimmen für den Baukredit in der Höhe von rund 4,33 Millionen Franken für die Aufstockung des Feuerwehr- und Werkgebäudes war die Abstimmung eine klare Sache.

Auch dem separaten Kredit von 110‘000 Franken für den Bau einer Photovoltaikanlage auf dem neuen Verwaltungsgebäude haben die Hittnauer mit 782 Ja- zu 164 Nein-Stimmen deutlich zugestimmt. Wird der Zeitplan eingehalten, beginnen im Oktober 2020 bereits die Bauarbeiten und die Verwaltungsangestellten können die neuen Räume Ende 2021 beziehen.

13:10 Uhr - SP bedauert Entscheid zu Parkplatz-Regelwerk

Die Ustermer Sozialdemokraten reagieren konsterniert auf das deutliche Nein zur neuen Abstellplatzverordnung (APV). Den befürwortenden Parteien – neben der SP auch die Mitte-Parteien und die Grünen – sei es offenbar zu wenig gelungen, die Vorzüge der neuen APV darzulegen. «Die Zeit für die neue Regelung war offenbar noch nicht reif», schreibt die SP in einer Stellungnahme. Die Gegner hätten erfolgreich «Parkplatz-Verlustängste» geschürt.

13:05 Uhr - Definitive Resultate im Bezirk Pfäffikon

Die letzten beiden Gemeinden im Bezirk Pfäffikon sind nun auch ausgezählt. Illnau-Effretikon nimmt die Steuervorlage 17 mit 53.38 Prozent Ja-Stimmen an. In Bauma wurde es nochmals etwas knapper: 50.42 Prozent der Stimmbürger nimmt die Steuervorlage an. Die Stimmbeteiligung im Bezirk lag bei 26.63 Prozent. 

13:00 Uhr - Deutliches Nein in Uster

Die Stimmbevölkerung der Stadt Uster sagt Nein zur neuen Abstellplatzverordnung (APV) – und dies deutlich. 61,4 Prozent der Stimmenden haben die Vorlage abgelehnt, nur 38,6 Prozent haben sie angenommen. Damit erhält Uster vorerst keine neue Parkplatzverordnung; die bestehende aus dem Jahr 1992 bleibt gültig.

Die neue APV hätte drei sogenannte Reduktionsgebiete vorgesehen. Je näher am Stadtzentrum ein Neubau erstellt worden wäre, desto weniger Autoparkplätze hätte ein Bauherr erstellen dürfen. Zudem hätte die neue APV die Möglichkeit vorgesehen, Bauherren in Spezialfällen gänzlich von der Parkplatzpflicht zu befreien. Dies wird nun vorerst nicht möglich sein.

12:55 Uhr - Schwerzenbacher bekommen neue Gemeindeordnungen

Die revidierte Gemeindeordnung der Politischen Gemeinde und der Primarschulgemeinde Schwerzenbach gab im Vorfeld nur wenig Diskussionen. Entsprechend deutlich sprachen sich die Stimmbürger an der Urne aus. Die neue Gemeindeordnung der Politischen Gemeinde wurde mit 606 Ja-Stimmen zu 114 Nein-Stimmen angenommen. Die der Primarschulgemeinde mit 596 Ja-Stimmen zu 117 Nein-Stimmen. Die Stimmbeteiligung lag bei rund 24 Prozent.

12:45 Uhr - Werkhof deutlich angenommen

Die Wetziker Stimmbevölkerung hat dem Neubau des Werkhofs mit 2‘742 Ja-Stimmen zu 786 Nein-Stimmen zugestimmt. Die Stimmbeteiligung lag bei 23.06 Prozent. 

12:35 Uhr - Klare Sache in Pfäffikon

Sanierung Schulhaus Mettlen

Die Sanierung des Schulhauses Mettlen für rund 5 Millionen Franken sorgte bereits im Vorfeld für wenig Diskussionen. Entsprechend deutlich haben die Stimmbürger der Sanierung mit 1796 Ja- bei 351 Nein-Stimmen angenommen. Die Stimmbeteiligung lag bei 27.39 Prozent. 

Gemeindeordnung

Die Revision der Gemeindeordnung hatte im Vorfeld für etwas mehr Diskussionen gesorgt. Insbesondere der Betrag, den der Gemeinderat für wiederkehrende Ausgaben ausgeben kann, ohne die Gemeindeversammlung zu konsultieren, gab zu reden. Die Gemeindeversammlung stimmte darum im Juni vier Änderungsanträgen der Rechnungsprüfungskommission. So hat sie den Freibetrag von bisher 100'000 Franken auf nur 150'000 Franken erhöht. Der Gemeinderat hatte eine Erhöhung auf 250'000 Franken vorgeschlagen. 

Mit diesen Änderungen war die Vorlage am Ende unbestritten. So stimmten 1682 Pfäffiker Ja für die neue Gemeindeordnung bei 348 Nein-Stimmen

12:25 Uhr - Volketswil bekommt neues Schulhaus

Eine klare Sache in Volketswil: Die Stimmbürger nehmen den Kredit für die Erweiterung des Schulhauses Zentral in Voketswil über rund 10,3 Millionen Franken mit 2116 Ja- zu 630 Nein-Stimmen deutlich an. Die Stimmbeteiligung lag bei 24.76 Prozent. 

12:15 Uhr - Pfäffikon noch nicht ganz ausgezählt

Im Bezirk Pfäffikon liegen noch nicht ganz alle Resultate vor. Allerdings zeichnet sich wie in den Bezirken Hinwil und Pfäffikon ein klarer Ja-Trend ab. Einzig die Gemeinde Wila stimmt mit 55.26 Prozent Nein-Stimmen gegen die Steuervorlage 17. Noch nicht ausgezählt sind die Gemeinden Illnau-Effretikon und Bauma. 

12:10 Uhr - Uster einstimmig für die Steuervorlage

Keine Überraschung gibt es im Bezirk Uster. Die Vorlage wird in allen Gemeinden sehr deutlich angenommen. In Maur beispielsweise mit fast 68 Prozent Ja-Stimmen. Etwas knapper war es in Greifensee. Die Stimmbeteiligung lag bei 29.4 Prozent. 

12:05 Uhr - Ergebnisse Bezirk Hinwil

Die Ergebnisse zur Steuervorlage im Bezirk Hinwil liegt bereits vor. Alle 11 Gemeinden sind ausgezählt. Die Stimmbeteiligung im Bezirk Hinwil lag bei sehr niedrigen 24,88 Prozent. 

Die grösseren Gemeinden wie Wetzikon und Hinwil nehmen die Steuervorlage mit über 55 Prozent an. Einzig in den Gemeinden Wald und Fischenthal findet die Steuervorlage keine Mehrheit. Dies könnte durchaus mit der ohnehin schwierigen finanziellen Situation der beiden Gemeinden zusammenhängen. 

 

12:00 Uhr - Steuervorlage: Deutlicher Ja-Trend

Die erste Hochrechnung der Steuervorlage 17 zeichnet sich eine Annahme ab. Das Amt für Statistik des Kantons Zürich rechnet in einer ersten Hochrechnung mit 54.9 Prozent Ja-Stimmen. Dies bei einer prognostizierten Stimmbeteiligung von 26.5 Prozent. 

11:30 Uhr - Zwischen 12 und 13 Uhr folgen die ersten Hochrechnungen

Die Urnen sind in vielen Gemeinden noch bis um 12 Uhr geöffnet. Zwischen 12 und 13 Uhr werden die ersten Hochrechnungen vom Statistischen Amt des Kantons Zürich erwartet. Ausserdem werden erste Gemeinden bereits Resultate veröffentlichen. 

10:45 Uhr - Kantonal entscheidet Volk über Steuerdeal

In der heutigen Volksabstimmung steht die kantonale Umsetzung der Firmensteuerreform des Bundes auf dem Spiel. Die im Mai vom Volk beschlossene Reform hebt die privilegierte Stellung vieler Holding- und gemischten Gesellschaften auf, welche sie vor Jahrzehnten erhalten hatten. Die Folge: Sie müssen mehr Steuern zahlen. Ziel war damals gewesen, ausländische Firmen in die Schweiz zu locken. Doch diese Steuervorteile sind inzwischen international so stark unter Beschuss geraten, dass die Schweiz reagieren musste.

Gewinnsteuern in der Kritik

Zürich bedient sich für die kantonale Umsetzung aller Werkzeuge aus diesem Potpourri an Möglichkeiten. Zunächst will der Kanton den Gewinnsteuersatz für alle Firmen von 8 auf 7 Prozent senken. 

Vor allem die Senkung des Gewinnsteuersatzes sorgt für hohe Ausfälle für den Kanton und die Zürcher Gemeinden. Gemäss offiziellen Berechnungen kostet die Reform den Kanton 240 Millionen Franken jährlich und die Gemeinden insgesamt 205 Millionen.

Allerdings zahlt der Bund dem Kanton Zürich 180 Millionenals Ausgleich, wovon der Kanton 120 Millionen an die Gemeinden weitergibt. Unter dem Strich sollen dem Kanton also 180 Millionen abhanden kommen und den Gemeinden 85 Millionen. Mitte-Rechts ist dafür, Links dagegen. Die Urnen schliessen um 12 Uhr.

10:45 Uhr - Wie viele Parkplätze sind notwendig?

Die neue Abstellplatzverordnung (APV)  soll bei Baubewilligungsverfahren zum Tragen kommen. Sie regelt für die einzelnen Grundstücke, wie viele Abstellplätze minimal erforderlich und maximal zulässig sind.  Je näher am Stadtzentrum, desto weniger Parkplätze darf – und muss – ein Bauherr erstellen, wenn er neu baut. Nicht betroffen von der APV sind Parkplätze auf öffentlichem Grund.

Die Mehrheit des Gemeinderates und der Stadtrat empfehlen die Vorlage anzunehmen. Eine Minderheit des Gemeinderates hat das Parlamentsreferendum ergriffen und empfiehlt die Ablehnung der Vorlage.

Im Vorfeld hatten Meret Schneider (Grüne, Befürworterin) und Jürg Krauer (FDP, Gegner) die Klingen gekreuzt > > >

10:30 Uhr - Dritter Anlauf für neue Räume in Hittnau

Die Hittnauer Stimmbevölkerung entscheidet am Abstimmungssonntag über die Aufstockung des Feuerwehr- und Werkgebäudes für die Zwecke der Gemeindeverwaltung. Zur Abstimmung steht ein Investitionskredit in der Höhe von rund 4,33 Millionen Franken plus separat ein Kredit über 110'000 Franken für den Bau einer Photovoltaikanlage auf dem Dach der Aufstockung.

Findet der Kredit an der Urne eine Mehrheit, so geht damit ein längeres Tauziehen um die Schaffung von neuen Räumlichkeiten für die Hittnauer Gemeindeverwaltung zu Ende.

Bereits 1997 wies der Gemeinderat darauf hin, dass die Platzverhältnisse knapp seien. Ein Vorhaben, das benachbarte alte Sekundarschulhaus für die Zwecke der Verwaltung zu nutzen, fand beim Souverän jedoch keine Gnade. Gleich erging es 2014 dem Projekt für einen Neubau der Gemeindeverwaltung auf dem Standort des ehemaligen Sekundarschulhauses. Die Aufstockung des Werkgebäudes ist damit der dritte Anlauf, um den prekären Platzverhältnissen der Gemeinde- und Schulverwaltung beizukommen.

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10:25 Uhr - Umstrittener Pavillon in Mönchaltorf

Die evangelisch-reformierte Kirchgemeinde befindet über den Kauf des bestehenden Pavillons neben der Kirche inklusive Umland mit einer Gesamtfläche von 365 Quadratmetern. Das Gebäude gehört aktuell noch der Politischen Gemeinde. Sie will Gebäude und Land zum Preis von total 350'000 Franken an die Kirchgemeinde verkaufen.

Eine Minderheit der Kirchgemeindeversammlung lehnt den Antrag der Kirchenpflege ab.

Weiter finden die Ersatzwahlen für zwei Mitglieder der Schulbehörde für den Rest der Amtsdauer 2018 bis 2022 statt.

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10:20 - Diskussion um Eigenkompetenzen des Gemeinderates

Als zweites Geschäft bestimmt der Pfäffiker Souverän über die Totalrevision der Gemeindeordnung. Dabei hatten im Vorfeld besonders die Anpassungen an der Eigenkompetenz für nicht im Budget enthaltene, wiederkehrende Ausgaben für Gemeinderat und Schulpflege für Diskussionen. Die Gemeindeversammlung stimmte darum im Juni vier Änderungsanträgen der Rechnungsprüfungskommission zu.

Diese enthielten unter anderem die Erhöhung der Jahreslimite für wiederkehrende Ausgaben, die im Budget nicht enthalten sind, von 100‘000 auf lediglich 150‘000 Franken und nicht wie vom Gemeinderat vorgeschlagen auf 250‘000 Franken.

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10:15 Uhr - Sanierung der «Zentral»-Schule in Volketswil

Im Zuge des Projektes "Schulraum 2020" soll die Schulanlage Zentral für insgesamt 11,2 Millionen Franken saniert und erweitert werden. An der Urne wird nun über einen Kredit in Höhe von 10,39 Millionen Franken abgestimmt. Die vorberatende Schulgemeindeversammlung vom Juni 2019 hatte diesen mit grossem Mehr zur Annahme empfohlen.

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10:10 Uhr - Revidierte Gemeindeordnung in Schwerzenbach

Die revidierte Gemeindeordnung der Politischen Gemeinde und der Primarschulgemeinde soll die alte Gemeindeordnung aus dem Jahr 2005 ersetzen. Die beiden Gemeindeversammlungen vom März 2019 hatten sich einstimmig und ohne Änderungsantrag für neue Gemeindeordnung, sowohl für die Politische Gemeinde wie auch für die Primarschulgemeinde, ausgesprochen.

Sollte sie nun auch an der Urne angenommen und im Anschluss vom Regierungsrat genehmigt werden, tritt sie per 1. Januar 2020 in Kraft.

10:10 Uhr - 5 Millionen-Umbau in Pfäffikon

Die Pfäffiker Bevölkerung entscheidet am 1. September über einen Kredit in der Höhe von 4,89 Millionen Franken für den Umbau und die Sanierung des Süd-Traktes des Sekundarschulhauses Mettlen. Dazu gehören unter anderem der Ersatz der Fenster, Böden und der Schalldämmung mit modernerer Technik und die Sanierung der sanitären Anlagen.

Das Geschäft wurde gemäss neuem Gemeindegesetz an der Gemeindeversammlung im Juni dem Souverän in einer konsultativen Abstimmung vorgelegt. Nachdem bereits die Präsentation des Projektes keine Voten aus der Versammlung auslöste, hielt es auch dieser Prüfung ohne kritische Stimmen stand. 

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10:00 Uhr - Kampfwahl ums Statthalteramt

Im Bezirk Hinwil streiten sich zwei Kandidaten fürs Statthalteramt, die beide nicht aus dem Bezirk Hinwil selber kommen. Tumasch Mischol (SVP, Hombrechtikon) und Wolfgang Harder (CVP, Uster) stellen sich zur Wahl.

Die Nase wird vermutlich Harder vorn haben. Nicht nur wird Mischol lediglich von SVP, EDU und BDP unterstützt. Seine Wahl würde auch bedeuten, dass bis zur nächsten Erneuerungswahl die SVP zwei Sitze im dreiköpfigen Bezirksrat besetzen würde. Zudem war der scheidende Statthalter Fridolin Kreienbühl bereits Mitglied der CVP, wie auch Harder.

10:00 Uhr - Abstimmung über neuen Werkhof

In Wetzikon entscheiden die Stimmberechtigten über einen Kredit von 17'750'000 Franken für den Neubau des Werkhofgebäudes mit Erstellung einer Photovoltaikanlage. Das Gebäude auf dem Gaswerkareal in Medikon sollen die Stadtwerke und der Unterhaltsdienst untergebracht werden.

Der Kredit ist von sämtlichen Parteien unbestritten, wenngleich die AW nur knurrend und mangels Alternativlösungen die Ja-Parole gefasst hat.

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