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966 Kandidierende kämpfen um 35 Zürcher Nationalratssitze

Nationalratswahlen 2019

966 Kandidierende kämpfen um 35 Zürcher Nationalratssitze

Per Loskugeln wurden am Freitag die Listennummern der Zürcher Parteien ausgelost, welche noch nicht im Nationalrat vertreten sind. Ein Blick auf sämtliche Listen zeigt: Auf den Spitzenplätzen sind viele Frauen zu finden.

Agentur
sda
Freitag, 16. August 2019, 15:05 Uhr Nationalratswahlen 2019
Stefan Langenauer, Chef des Statistischen Amts, loste per Loskugeln die Listennummern der Parteien aus.
Foto: Keystone

Um die 35 Zürcher Nationalratssitze bewerben sich 966 Personen  ein Spitzenwert. Sie verteilen sich auf 32 Listen. Vor vier Jahren waren es 873 Personen auf 35 Listen. Der Frauenanteil beträgt 43 Prozent  ebenfalls ein Spitzenwert.

Dies sagte Peter Moser vom Statistischen Amt am Freitag vor den Medien anlässlich der Auslosung der Listennummern für die Nationalratswahlen 2019. Beim letzten Wahltermin im 2015 lag der Frauenanteil bei 34,8 Prozent.

Dass es trotz weniger Listen mehr Kandidierende hat, erklärt Moser damit, dass mehr Listen voll seien  also 35 Namen drauf stehen  als vor vier Jahren. Das Durchschnittsalter liegt bei 43 Jahren. Dies ist laut Moser ein «erstaunlich konstanter Wert». Die älteste Kandidierende ist 81-jährig, 16 Personen sind 18 Jahre alt.

Gesetz und Los bestimmt Reihenfolge der Listen

Am 8. August ist die Frist für das Einreichen der Wahlvorschläge für die Nationalratswahlen abgelaufen. Für die Nummerierung der Listen gilt gemäss dem Gesetz über die politischen Rechte folgende Regelung: Listen von Parteien oder Gruppierungen, die in der laufenden Amtsdauer im Nationalrat vertreten sind, erhalten die Listennummern in der Reihenfolge der Vertretungsstärke der Zürcher Mitglieder im Nationalrat.

Somit standen die Listen 1 bis 8 fest (SVP, SP, FDP, GLP, CVP, Grüne, BDP, EVP). Den übrigen Listen wird durch Losentscheid eine Listennummer zugewiesen. Die Lose wurden unter Aufsicht von Regierungsrätin Jacqueline Fehr (SP), Vorsteherin der Direktion der Justiz und des Innern, gezogen.

Die Listen mit den Kandidierenden werden am 30. August im Amtsblatt publiziert, kurz davor sind sie im Internet einsehbar. Die Wahlunterlagen werden zwischen dem 23. und dem 28. September verschickt. Die Wahlen finden am 20. Oktober statt.

Regierungsrätin Jacqueline Fehr hofft, dass sich möglichst viele Wahlberechtigte daran beteiligen. Abgegeben werden darf nur 1 Wahlzettel pro wahlberechtigte Person  trotz der Fülle an Wahlmöglichkeiten.

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