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Dübendorf erhält mehr Macht

Geplante Oberländer Spital-Fusion

Dübendorf erhält mehr Macht

Sollten die Spitäler Wetzikon und Uster fusionieren, will Dübendorf einen Sitz im neuen Verwaltungsrat. Jetzt sieht es ganz so aus, als würde dieser Wunsch erfüllt.

Laura
Cassani
Mittwoch, 24. Juli 2019, 15:44 Uhr Geplante Oberländer Spital-Fusion
Der Spital Uster will mit dem GZO Spital Wetzikon fusionieren. Dübendorf soll in der neuen AG mitreden können.
Archivfoto: Markus Zürcher

Der Druck aus Dübendorf hat gewirkt: Wenn es nach den Delegierten des Zweckverbands Spital Uster geht, soll die Gemeinde Dübendorf nach der geplanten Fusion einen garantierten Sitz im Verwaltungsrat der neuen Spital-AG erhalten. Die Delegiertenversammlung hat den Aktionärsbindungsvertrag (ABV) entsprechend ergänzt.

Neu soll jeder Aktionär, der allein mehr als zehn Prozent der Aktien hält, Anspruch auf einen Sitz im Verwaltungsrat haben. Dübendorf wird künftig laut Fusionsplänen 12,1 Prozent der Aktien halten – fast gleich viel wie Wetzikon. Dübendorf hatte deshalb garantierte Mitsprache im strategischen Führungsgremium gefordert.

Der ABV ist neben dem Interkommunalen Vertrag (IKV) eine der Grundlagen für den Zusammenschluss der beiden Spitäler. In einem nächsten Schritt müssen nun die Aktionärsgemeinden des GZO Spitals Wetzikon den Änderung zustimmen. Genauso wie auch dem IKV. Werden die Regelwerke in Wetzikon wesentlich abgeändert, muss der Zweck­verband in Uster noch einmal über die Verträge befinden. Danach kommt die Fusions-Vorlage an die Urne – in den Träger- und Aktionärsgemeinden beider Spitäler. Dies wird voraussichtlich im Mai 2020 der Fall sein.

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