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Bäumle ist nicht mehr der Absenzen-König

Wer schwänzte im Nationalrat am häufigsten?

Bäumle ist nicht mehr der Absenzen-König

Im letzten Jahr verpasste der Dübendorfer Nationalrat Martin Bäumle (GLP) noch die meisten Abstimmungen im eidgenössischen Parlament. Doch in dieser Sommersession hatte er gegen Roger Köppel keine Chance.

Redaktion
Züriost
Montag, 08. Juli 2019, 16:15 Uhr Wer schwänzte im Nationalrat am häufigsten?
Martin Bäumle war in der Sommersession vergleichsweise häufig im Parlament anzutreffen.
PD

Der Wahlkampf fordert seinen Tribut: In der Sommersession hat SVP-Nationalrat Roger Köppel 41,8 Prozent der Abstimmungen verpasst. Damit steht er in der Absenzenliste an der Spitze, allerdings relativ knapp vor Doris Fiala (FDP) mit einer Abwesenheitsquote von 37,2 Prozent. 

Mit 27,6 Prozent zeimlich weit abgeschlagen ist ein ehemaliger Spitzenreiter: 2018 hatte der Dübendorfer Nationalrat Martin Bäumle noch die meisten Abstimmungen verpasst, in dieser Session reichte es gerade mal für Rang 3. Eine Entwicklung, die sich schon in der Frühlingssession abgezeichnet hatte, in der Bäumle in Sachen Abwesenheit ebenfalls Kollege Köppel unterlag. 

Lediglich auf Platz 5 landet Daniel Frei mit 18,4 Prozent geschwänzter Abstimmungen. Der Ustermer verbesserte mit seinem kürzlichen Übertritt von der SP zur GLP die Absenzen-Bilanz der Genossen stark – respektive verschlechterte umgekehrt diejenige der Grünliberalen. Nur für Rang 10 reichte es für den Illnauer Fabian Molina (SP, Effretikon), der eine Präsenz von immerhin 89,5 Prozent vorweisen kann. 

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