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Pfäffiker Gemeinderat begrüsst Fusionspläne

Spitäler Uster und Wetzikon

Pfäffiker Gemeinderat begrüsst Fusionspläne

Die Gemeinde Pfäffikon ist Mitglied des Zweckverbandes Spital Uster. Im Rahmen der Vernehmlassung äussert sich der Gemeinderat zustimmend zur geplanten Fusion der Spitäler Uster und Wetzikon.

Redaktion
Züriost
Montag, 29. April 2019, 15:10 Uhr Spitäler Uster und Wetzikon
Mit der Fusion mit dem Spital Wetzikon soll sich das Spital Uster in eine AG umwandeln.
PD

Nachdem zuletzt die Grünen Bezirksparteien Hinwil, Pfäffikon und Uster den geplanten Zusammenschluss der Spitäler Wetzikon und Uster fundamental angriffen, äussert sich nun der Pfäffiker Gemeinderat zur geplanten Spitalfusion. Er erachtet die Fusion als sinnvoll und nötig. Das Projekt der beiden Trägerschaften sei ausgereift und sowohl für die Bevölkerung als auch für die Mitarbeitenden nützlich, heisst es in einer Mitteilung. 

Das Spital Wetzikon ist bereits heute eine Aktiengesellschaft. (Archivfoto: Michael Kurz)

Mit der Fusion würde sich die Rechtsform beim Spital Uster ändern. Der Zweckverband – von dem die Gemeinde Pfäffikon Mitglied ist – soll in eine gemeinnützige Aktiengesellschaft umgewandelt. «Vor allem weil der Spital Wetzikon bereits in eine AG umgewandelt ist, überwiegen bei anderen Varianten die Nachteile und der Spital Wetzikon ist kaum bereit, seine Rechtsform zu verändern», schreibt der Gemeinderat weiter. 

Abstimmung 2020 geplant

Ein einziges Spital für die Region Zürcher Oberland und mittleres Glatttal sichere die Akutbehandlung und -pflege langfristig ab und verschaffe ihr eine qualitativ hochstehende Gesundheitsversorgung. «Die geplante gemeinnützige Aktiengesellschaft als Trägerin beider Spitäler garantiert, dass die beteiligten Gemeinden auch in Zukunft durch die gesicherte Aktienmehrheit die Entscheidungsgewalt behalten.» Die Stimmbürger dürften voraussichtlich im Jahr 2020 über eine allfällige Fusion abstimmen. 

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Es stellt sich nur die Frage, ob eine Interkommunale Anstalt nicht im Sinne des längerfristigen Gemeinwohls die bessere Lösung wäre als eine sogenannte gemeinnützige AG. Diese Frage konnte leider von den Promotoren der gemeinsamen AG bisher nicht befriedigend beantwortet werden.