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Doppeltes Plus in Hittnau

Jahresrechnungen 2018

Doppeltes Plus in Hittnau

Die Rechnung 2018 der Politischen Gemeinde Hittnau schliesst um 1,11 Millionen Franken besser ab als budgetiert. Auch die Schulgemeinde präsentiert ein Plus von rund 773’000 Franken.

Lea
Chiapolini
Freitag, 12. April 2019, 19:15 Uhr Jahresrechnungen 2018
Im Dezember 2017 genehmigte die Gemeindeversammlung Hittnau eine Steuererhöhung um vier Prozentpunkte auf 48 Prozent.
Archivbild: Seraina Boner

Mit einem Aufwand von rund 15,9 Millionen und einem Ertrag von rund 16,8 Millionen Franken weist die Jahresrechnung 2018 der Politischen Gemeinde Hittnau ein Plus von 860'000 Millionen Franken auf. Budgetiert war ein Minus von 248’000 Franken, somit präsentiert sich ein um 1,11 Millionen Franken besseres Ergebnis. Dies, nachdem der Souverän im Dezember 2017 einer Steuererhöhung um vier Prozentpunkte auf 48 Prozent zugestimmt hatte. 

Lukrative Neubewertung 

Für den hohen Ertrag seien vor allem zwei positive Effekte zu verzeichnen, schreibt der Gemeinderat in einer Mitteilung. «Erstens führten höhere Nachbezüge bei den Steuern früherer Jahre sowie diverse Grundstücksverkäufe zu einem Überschuss von rund 615‘000 Franken.» 

Zweitens sei aufgrund der Übernahme des Grundstücks «Brunnwies» – für das Projekt «Wohnhaus mit Arztpraxis» – vom Verwaltungs- in das Finanzvermögen eine Neubewertung notwendig gewesen. «Dies führte dazu, dass das Grundstück, welches vollständig abgeschrieben war, zu einem Wert von rund 795‘000 Franken neu bewertet wurde.»

Bei den Aufwendungen zeigen sich Abweichungen zum Budget in den Bereichen wirtschaftliche Hilfe sowie Kosten für Zusatzleistungen zur AHV/IV. Die budgetierten Nettoinvestitionen im Verwaltungsvermögen von 1,09 Millionen Franken seien aus diversen Gründen nicht ausgeschöpft worden. «So waren in der Vorprojektphase von Hochbauprojekten die Planungskosten beispielsweise geringer und einzelne Strassenbauprojekte konnten nicht wie geplant im Jahr 2018 durchgeführt werden», schreibt der Gemeinderat im Bericht. Dies wiederum habe zu tieferen Abschreibungen geführt. Durch den Ertragsüberschuss erhöht sich das Eigenkapital auf 12,66 Millionen Franken.

Schule mit Punktlandung 

Die  Schulgemeinde präsentiert in der Jahresrechnung 2018 beim Aufwand eine Punktlandung und deutlich höheren Steuereinnahmen. Bei einem Aufwand von rund 9,4 Millionen Franken und einem Ertrag von rund 10,2 Millionen Franken ergibt sich ein Plus von rund 773’000 Franken. Budgetiert war ein Plus von 82’900 Franken. Die Nettoinvestitionen im Verwaltungsvermögen belaufen sich auf 176‘965 Franken. Sie betreffen den Ersatz des Mobiliars im Oberstufenschulhaus sowie des Traktors der Hauswartung.

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