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Grüninger Rechnung mit roter Null

Etwas besser als erwartet

Grüninger Rechnung mit roter Null

Die Steuereinnahmen sind in Grüningen zum zweiten Mal in Folge gesunken. Trotzdem schliesst die Jahresrechnung der Politischen Gemeinde rund eine Viertelmillion Franken besser ab als budgetiert.

Andreas
Kurz
Donnerstag, 11. April 2019, 15:00 Uhr Etwas besser als erwartet
Beim Strassenbau hat Grüningen vergangenes Jahr weniger investiert als geplant.
Archivfoto: Christian Merz

Wie der Grüninger Gemeinderat in einer Mitteilung schreibt, schloss die Jahresrechnung 2018 der Politischen Gemeinde mit einem Aufwandüberschuss von 22‘000 Franken. Dies bei einem Gesamtaufwand von 16,34 Millionen Franken. Das Eigenkapital sinkt damit auf 7,56 Millionen Franken.

Während der ordentliche Steuerertrag gegenüber dem Vorjahr leicht zurückgegangen ist, sind die Grundstückgewinnsteuern erneut sehr hoch ausgefallen, so der Gemeinderat. Insgesamt gingen die Steuereinnahmen um 8 Prozent zurück. Im Jahr zuvor war es sogar ein Rückgang von 12 Prozent gewesen. Laut Gemeindeschreiberin Yvonne Cassol lässt sich trotzdem nicht von einem Trend sprechen. «Wir gehen davon aus, dass die Steuereinnahmen bereits nächstes Jahr aufgrund von Zuzügern wieder zunehmen werden.»

Mehrkosten bei der Sozialhilfe

Mehr ausgegeben als geplant hat die Gemeinde für die Entschädigung der Behörden und Kommissionen. Bei der Alterssiedlung seien wegen Mieterwechseln zusätzliche Wohnungen saniert worden, was zu höheren Kosten führte. Die Sozialhilfe weist ebenfalls Mehrkosten aus.

Dagegen sind bei der Pflegefinanzierung, den Zusatzleistungen und den Strassen Minderkosten entstanden. Vor allem bei den Gemeindestrassen hat die Gemeinde weniger investiert als budgetiert. Aufgrund geringerer Nettoinvestitionen fielen auch die Abschreibungen tiefer aus.

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