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Skyguide trotz Mehrverkehr mit Verlust

Flugsicherung mit Sitz in Dübendorf

Skyguide trotz Mehrverkehr mit Verlust

Die Flugsicherung Skyguide hat das vergangene Jahr mit einem Verlust von 8,18 Millionen Franken abgeschlossen, trotz höherem Umsatz und mehr Verkehr am Himmel.

Agentur
sda
Mittwoch, 20. März 2019, 19:02 Uhr Flugsicherung mit Sitz in Dübendorf
Skyguide kontrollierte im Jahr 2018 fast 1,3 Millionen Flüge.
Symbolfoto: Keystone

Die Skyguide-Jahreszahlen von 2018 sind bekannt: Die Flugsicherung mit Sitz in Genf und Dübendorf erhöhte den Umsatz um 2,45 Prozent auf 481,8 Millionen; der Betriebsaufwand sank um 6,9 Prozent auf 449,7 Millionen Franken.

Der Verlust beträgt gemäss einer Mitteilung von Mittwoch 8,18 Millionen Franken. Skyguide hatte auch 2017 mit roten Zahlen abgeschlossen; Grund für das damalige Minus von 35,5 Millionen Franken waren Rückstellungen in die Pensionskasse.

Pünktlichkeit nahm ab

Im letzten Jahr registrierte Skyguide eine Verkehrszunahme von 5 Prozent. Das war mehr als die vorausgesagten 2,2 Prozent. Anhaltende Nachfrage liess die Zahl von kontrollierten Flügen auf 1,3 Millionen steigen.

Die Pünktlichkeit nahm leicht ab: 96,5 Prozent der Flüge konnte Skyguide pünktlich abwickeln gegenüber 97 Prozent im Vorjahr.

Fokus auf Automatisierung

Trotz des markant gestiegenen Verkehrs habe die Flugsicherung die durch die Kunden benötigten Kapazitäten zur Verfügung stellen können, liess sich Verwaltungsratspräsident Walter T. Vogel im Communiqué zitieren.

Stark gestiegen seien indes die Nettokosten, sagte Vogel. Mehr Effizienz und Flexibilität seien deshalb Grundlage für eine zukunftsgerichtete Entwicklung der Flugsicherungsleistungen. Das Unternehmen setze auf Virtualisierung und Automatisierung.

Militär zufrieden

Vollumfänglich erfüllt hat Skyguide nach eigenen Angaben auch 2018 den Leistungsvertrag mit der Luftwaffe. Damit habe das Unternehmen einen wichtigen Beitrag zur Souveränität des Schweizer Luftraums geleistet.

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