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Neue Linien und mehr Kurse

Fahrpläne 2020 und 2021 öffentlich aufgelegt

Neue Linien und mehr Kurse

Der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) hat die Fahrpläne für 2020 und 2021 erarbeitet. Im Oberland soll das Busangebot ausgebaut werden. Auf der ZVV-Website können die Entwürfe eingesehen und bis zum 29. März Änderungsbegehren abgegeben werden.

Redaktion
Züriost
Montag, 11. März 2019, 11:28 Uhr Fahrpläne 2020 und 2021 öffentlich aufgelegt

Mit den vierten Teilergänzungen der Zürcher S-Bahn wurde das Angebot im ZVV in den letzten fünf Jahren sowohl auf der Schiene als auch auf der Strasse stark aus- und umgebaut. Die Fahrpläne der kommenden zwei Jahre sollen in erster Linie die Änderungen der letzten Fahrplanwechsel festigen und so sicherstellen, dass die Fahrgäste weiterhin pünktlich und zuverlässig im ZVV reisen. Die neuen Fahrpläne können vom 11. bis 29. März auf www.zvv.ch/fahrplanverfahren eingesehen werden.
 
S14 eine Stunde früher

Aufgrund des grossen Angebotsausbaus in den vergangenen Jahren wird die Zürcher S-Bahn auf den Fahrplanwechsel im Dezember 2019 hin nur auf vier Linien punktuell erweitert. Dazu gehört auch die S14. Von Montag bis Samstag erfolgt am Morgen die Betriebsaufnahme eine Stunde früher als bisher. Dafür fallen am Sonntag zwei wenig frequentierte Verbindungen weg.

Verlängerung der Bus-Betriebszeiten

Mit fast 140 Anpassungen betreffen die meisten Änderungen das Busangebot im ganzen Kanton. Dabei handelt es sich vorwiegend um Verlängerungen der Betriebszeiten, Taktverdichtungen und zusätzliche Kurse. Auf der Linie 701 sollen etwa die Verdichtungskurse nur noch zwischen dem Klusplatz und Binz verkehren. Für die Linie 720 werden morgens zwei neue Frühkurse ab Kindhausen, Geeren, sowie ab Bahnhof Effretikon nach Schwerzenbach vorgesehen. Auch auf der 745 gibt es ab Wigarten in Fällanden einen zusätzlichen Frühkurs.

Die Linie 725 verkehrt neu während den Normalverkehrszeiten und auch abends zwischen dem Bahnhof Schwerzenbach und Bahnhof Uster im 30-Minuten-Takt.  Auf der Linie 743 gibt es unter der Woche zusätzliche Abendkurse bis Maur, See.

Neue Linie 756

Die Linie 760 verkehrt im Abschnitt Dübendorf, Gfenn - Bahnhof Dübendorf nicht mehr. Stattdessen wird zwischen Dübendorf, Gfenn und Dübendorf, Bahnhof die neue Linie 756 eingeführt. Wochentags gibt es dort einen neuen Frühkurs und tagsüber besteht neu halbstündlich Anschluss in Dübendorf, Bahnhof auf die S14 von und nach Zürich.

Unsicherer Startbeginn für Linie 818

Sofern die neue Linie 818 in Uster (Bahnhof - Spital - Himmelriich - Sportanlage) per Dezember 2019 in Betrieb genommen werden kann, ändert die Linienführung inklusive der neuen Haltestellen Wageren und Bordacker der Linie 812 während den Betriebszeiten der Linie 818. Ab 22 Uhr (sonntags ab 20 Uhr) wird der bisherige Linienweg gefahren. Kann die neue Linie 818 aber noch nicht in Betrieb genommen werden, bedient die Linie 812 zu den Hauptverkehrszeiten die Haltestelle Himmelriich nicht mehr.

Auf der Linie 830 zwischen Uster und Pfäffikon wird abends der Halbstundentakt ausgedehnt. Auf der 842 Uster - Mönchaltorf - Esslingen - Oetwil sowie der 845 Uster - Gossau - Grüningen - Oetwil sind ebenfalls Zusatzkurse vorgesehen.

Neue Nachtbuslinie im Oberland

Des Weiteren soll das Nachtnetz ausgebaut werden: Die SN8 wird ab Zürich HB via Oerlikon–Wallisellen–Effretikon bis nach Pfäffikon verlängert. Ab Fehraltorf wird zudem eine neue Nachtbuslinie eingeführt, die über Russikon - Turbenthal -Wila - Bauma nach Hittnau führt.

Die Linie N62 erhält dafür eine neue Linienführung. Sie verkehrt neu ab Bahnhof Illnau via Theilingen nach Weisslingen und weiter nach Ottikon. Die Ortschaften Fehraltdorf, Russikon und Rumlikon werden von der Linie N62 nicht mehr bedient. Diese Orte werden neu von der Linie N82 abgedeckt.
 
Viel Neues auf dem See

Grosse Änderungen erfährt die Schifffahrt auf dem Zürichsee. Mit ihrem neuen Konzept will die Zürichsee Schifffahrtsgesellschaft überfüllte Kurse entlasten und das heutige Angebot optimieren.

So sollen unter anderem die Streckenverläufe der Grossen Rundfahrt und der Limmatboote angepasst werden. Zudem sind ab Zürich und Rapperswil neue Rundfahrten geplant.

Weiteres Verfahren
Nach Abschluss der öffentlichen Auflage werden die Gemeinden, die Verkehrsunternehmen und die Regionalen Verkehrskonferenzen alle eingegangenen Begehren prüfen und beurteilen. Anschliessend legt das zuständige Verkehrsunternehmen dem ZVV allfällige Anpassungen vor. Darauf unterbreitet der ZVV den Fahrplan 2020/21 dem Verkehrsrat zur Genehmigung.  

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