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Wahlen in Internet und Zeitung

Kantonsratswahlen am 24. März

Wahlen in Internet und Zeitung

334 Männer und Frauen kandidieren in den Bezirken Hinwil, Pfäffikon und Uster für den Kantonsrat. Die Zürcher Oberland Medien AG wird die Wahlen vom 24. März publizistisch begleiten und zudem eine Wahlhilfe bieten.

Christian
Brändli
Montag, 11. Februar 2019, 10:31 Uhr Kantonsratswahlen am 24. März
Ein Sitz im Kantonsrat ist begehrt: 334 Oberländer möchten dort Platz nehmen.
Mano Reichling

Während die Ausgangslage für die Regierungsratswahlen schon länger feststeht, wurde erst Mitte Januar klar, wer in der Region zu den Kantonsratswahlen antreten wird. 128 Frauen und 206 Männer kandidieren in den drei Oberländer Bezirken Hinwil, Pfäffikon und Uster auf insgesamt 30 Listen für einen Sitz im Kantonsparlament.

Das sind 25 Personen weniger als noch vor vier Jahren – und auch drei Listen weniger. Dieser Rückgang ist leicht erklärbar. Der Bezirk Hinwil hat nur noch 11 Sitze zu vergeben, einen weniger als vor vier Jahren. In den Bezirken Uster mit 16 und Pfäffikon mit 7 Mandaten bleibt die Sitzzahl gleich.

Breite Information online und in der Tageszeitung

Die Aufstellung der Parteien in den einzelnen Wahlkreisen wurde am 19. Januar auf Züriost und im «Zürcher Oberländer» sowie «Anzeiger von Uster» auf den Bezirksseiten Hinwil, Pfäffikon und Uster präsentiert. Um den 20. Februar herum werden auf Züriost sowie in den beiden Tageszeitungen bezirksweise die Spitzenkandidaten im Bild vorgestellt. Aufgezeigt wird auch die Sitzverteilung der Parteien über die vergangenen zwölf Jahre.

Am 1. März wird in den Tageszeitungen eine Wahlbeilage erscheinen. Darin wird auf die Ausgangslagen zu den Regierungsrats- wie den Kantonsratswahlen eingegangen. Zudem gibt es eine Vorstellung des Wahlsystems. Schliesslich wird auf allen Kanälen der Zürcher Oberland Medien AG laufend über Parteienaktivitäten, Diskussionen und Podien berichtet.

Nach dem Wahlgang vom 24. März werden aktuell online und in der Zeitung die Resultate analysiert und Hintergründe aufgezeigt.

Regierungsratskandidaten im Porträt

Viel Raum finden auch die Regierungsratswahlen. Bereits sind mehrere Porträts der Kandidatinnen und Kandidaten erschienen. Die weiteren werden in den nächsten Tagen folgen. Auch hier werden am 24. März selbstverständlich sofort die Resultate auf Züriost zu finden sein. In der Zeitung werden diese auf der Seite Zürich publiziert.

Für Diskussionsbeiträge zu den Wahlen steht das Leserforum in den Tageszeitungen und auch den Wochenzeitungen offen. Reine Wahlempfehlungen werden dort jedoch keinen Platz finden. In den Wochenzeitungen «Regio» sowie «Glattaler»/«Volketswiler» werden ausgewählte Beiträge zu den Kantonsratswahlen erscheinen. 

Wahlhilfe auf Züriost dank Vimentis

Wie schon 2015 werden die kantonalen Wahlen auch diesmal mit einem umfassenden Angebot auf unserem Onlineportal begleitet. Herzstück dieser Plattform auf Züriost ist ein Kandidatenverzeichnis, das gleichzeitig als personalisierte Wahlhilfe und Resultateplattform funktioniert.

Zu diesem Zweck arbeitet die Zürcher Oberland Medien AG mit dem Verein Vimentis zusammen, der mit seiner ehrenamtlichen Arbeit die politische Entscheidungsfindung in der Schweiz verbessern möchte. Die Wahlplattform wird auf www.zueriost.ch in der zweiten Februarhälfte aufgeschaltet.

Der Wahlkampf wird längst nicht mehr  nur mit Inseraten und auf Plakaten geführt, sondern auch auf den sozialen Medien und im Internet. Wer als angehender Volksvertreter etwas auf sich hält, hinterlässt dort auch seinen digitalen politischen Fussabdruck in Form eines Spidergramms. Auf dieser Grafik können die Wähler die politische Einstellung ihres Kandidaten ablesen und mit der eigenen vergleichen. Anhand eines Fragebogens wird das politische Profil der teilnehmenden Wähler mit denjenigen der im jeweiligen Bezirk zur Verfügung stehenden Kandidaten verglichen.

Umfassender Fragenkatalog

Der Fragenkatalog setzt sich aus den Bereichen Wirtschaft und Staatsfinanzen, öffentliche Sicherheit und Rechtssystem, Soziales und Gesundheit, Familie und Bildung, Umwelt und Energie, Verkehr sowie Aussenpolitik und Ausländerintegration zusammen. In rund zehn Minuten können die am besten passenden Listen sowie einzelne Kandidaten angezeigt werden. Ebenfalls angeboten wird ein Spidergramm mit der eigenen politischen Einstellung sowie dem Profil der bevorzugten Partei und den persönlichen Topkandidaten.

Hinter Vimentis stehen ehemalige Studenten der Universität St. Gallen. Der 2003 gegründete gemeinnützige Verein betreibt unter www.vimentis.ch eine politische Dialogplattform, auf der sich Interessierte einfach über politische Themen informieren können. Dieser Ansatz ist auch in die Wahlhilfe integriert worden. So enthält die Website einfache Erklärungen über das kantonale Wahlsystem. Weiter zeigen die einzeln abrufbaren Parteiprofile die wichtigsten Positionen der Parteien zu aktuellen Themen.

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