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Region sagt drei Mal «Nein»

Resultate vom Abstimmungssonntag

Region sagt drei Mal «Nein»

Die Region erteilt allen drei Vorlagen an diesem Abstimmungssonntag eine deutliche Absage. Die Stimmbürger in den Bezirken Hinwil, Uster und Pfäffikon lehnen die Zersiedelungsinitiative, das kantonale Wassergesetz sowie das Hundegesetzt ab. Einige Ausreisser gab es allerdings.

Redaktion
Züriost
Sonntag, 10. Februar 2019, 12:54 Uhr Resultate vom Abstimmungssonntag

Bereits um Mittag zeigt der Abstimmungstrend des gfs.bern im Auftrag der SRG schweizweit ein Nein voraus. Auch die Hochrechnung des Statistischen Amtes des Kanton Zürich sagt der Zersiedelungsinitiative ein nein voraus. 

Die Region fügt sich da nahtlos in den schweizweiten und kantonalen Trend ein. Einzig einige Glattal-Gemeinden sowie Maur, Lindau und Wildberg sorgten bei der Abstimmung zum Wassergesetz für eine kleine Überraschung. 

Bezirk Hinwil

Im Bezirk Hinwil schafft es keine der drei Vorlagen auf einen Ja-Anteil von 50 Prozent und mehr. Die Zersiedelungsinitiative wird über den gesamten Bezirk mit nahezu 60 Prozent Nein-Anteil abgelehnt. Das Hundegesetz wird noch deutlicher verworfen – in einzelnen Gemeinden wie etwa in Wetzikon mit über 70 Prozent Nein-Stimmen. Beim Wassergesetz wurde es etwas knapper. Allerdings verwarf der Bezirk Hinwil das Wassergesetz mit deutlich über 50 Prozent Nein-Stimmen. 

Bezirk Uster

Auch im Bezirk Uster hatte die Zersiedelungsinitiative und das Hundegesetz einen schweren Stand. Alle Gemeinden lehnten die beiden Vorlagen mit deutlich über 60 Prozent ab. 

Eine Zustimmung fand das umstrittene Wassergesetz immerhin in einigen Glattalgemeinden. So sagten Volketswil mit 50.29 Prozent, Dübendorf mit 50.08 Prozent und Wangen-Brüttisellen mit 50.09 Prozent hauchdünn ja. Die Gemeinde Maur nahm das Wassergesetz mit 51.88 Prozent Ja-Stimmen etwas deutlicher an als die Glattal-Gemeinden. 

Bezirk Pfäffikon

Auch im Bezirk Pfäffikon zeigt sich der schweizweite und regionale Trend: Sowohl Zersiedelungsinitiative als auch Hundegesetz werden von allen Gemeinden im Bezirk deutlich mit über 60 Prozent Nein-Anteil versenkt.

Knapper war es dagegen beim Wassergesetz. Wildberg mit 50.7 Prozent und Lindau mit 51.33 Prozent stimmten dem Wassergesetz als einzige Gemeinden im Bezirk Pfäffikon zu. Die anderen Gemeinden stimmten allerdings mit jeweils einigen Prozentpunkten knapp dagegen. 

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